Sinkende Corona-Zahlen

Nach mehr als einem Jahr Zwangspause: Feuerwehr kann wieder üben

Nach mehr als einem Jahr Zwangspause konnte die Balver Wehr jetzt erstmals wieder eine Übung durchführen.
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Nach mehr als einem Jahr Zwangspause konnte die Balver Wehr jetzt erstmals wieder eine Übung durchführen.

Aufatmen bei der Freiwilligen Feuerwehr Balve: Weil die Corona-Zahlen im Kreisgebiet zuletzt deutlich gesunken sind, können nach mehr als einem Jahr Zwangspause Übungsdienste wieder in Präsenzform stattfinden.

In den vergangenen Monaten hatten sich die ehrenamtlichen Einsatzkräfte lediglich online für Theorieeinheiten zusammengeschaltet. „Auch diese Art der Übungsdienste wurde sehr gut angenommen. Denn auch vor Corona fanden in den Herbst- und Wintermonaten ja meist auch Theorieeinheiten statt“, sagte Wehrleiter Frank Busche, der dennoch froh war, vor einigen Tagen endlich auch wieder praktisch trainieren zu können.

„Die Schutzmaßnahmen bleiben aber weiter bestehen“, so Busche. „Darum üben wir in kleinen Gruppen mit maximal zwölf Teilnehmern. Das ist nicht nur in Balve so, sondern auch bei Kreisausbildungen.“

Viele Einsätze im Corona-Jahr 2020

Im Corona-Jahr 2020 wurde die Feuerwehr Balve zu vielen Einsätzen gerufen. So rückten die Einheiten 160 Mal raus. Auch die First Responder wurden 65 Mal alarmiert. „In diesem Jahr ist die Feuerwehr Balve bislang zu rund 65 Einsätzen rausgerückt, die First Responder waren 32 Mal im Einsatz“, so Wehrleiter Busche.

Ob die Balver Wehr mit weiter sinkenden Corona-Zahlen in diesem Jahr noch größere Veranstaltungen wie den Stadtverbandstag durchführen wird, ließ Busche noch offen: „Planen kann man zurzeit nicht.“

Neue Tragkraftpumope

Bei der ersten praktischen Übung in diesem Jahr bekamen die Teilnehmer der Löschgruppe Balve unter anderem eine Einweisung in die Funktionsweise der neuen Tragkraftpumpe, die 1500 Liter Wasser pro Minute befördern kann – 800 Liter mehr als das Vorgängermodell.

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