57-Jähriger aus Soest war fahrtüchtig

Nach Horror-Unfall bei Balve: Kannten sich die Raser?

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Nur noch Schrott blieb von den beiden Unfallfahrzeugen übrig, die am Mittwoch im Bereich der Kreisgrenze auf der Bundesstraße 229 frontal zusammenstießen.

Balve - Nach dem Horror-Unfall am Mittwochabend auf der Bundesstraße 229 bei Beckum dauern die Ermittlungen weiter an. Eine wichtige Frage, die die Polizei und Staatsanwaltschaft beschäftigt: Kannten sich die beiden Raser?

Bei dem schweren Unfall zwischen Beckum und Hövel, der wahrscheinlich durch ein illegales Autorennen verursacht wurde (wir berichteten), war eine Frau getötet worden. 

Drei Menschen wurden lebensgefährlich verletzt. Außerdem gab es einen Schwerstverletzten. 

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Balve und Sundern

Nun laufen die Ermittlungen der gemeinsamen Ermittlungskommission der Polizei des Hochsauerlandkreises und Staatsanwaltschaft auf Hochtouren. 

Unfall-Verursacher auf freiem Fuß

Der 41-jährige Mann aus Hemer, der mit seinem gelben Audi den Frontalzusammenstoß mit dem VW Golf verursacht hat, und der Porsche-Fahrer (57) aus Soest sind beide weiterhin auf freiem Fuß. Der Unfall ereignete sich vermutlich während sich die beiden ein Rennen lieferten.

Ob sich die beiden Fahrer kannten, dazu wollte die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis am Freitag auf Anfrage keine Erklärung abgeben. „Das ist noch Gegenstand der Ermittlungen“, sagte Pressesprecher Sebastian Held. 

Während der Hemeraner nach Aussagen der Polizei zum Zeitpunkt des Unfalls einen Alkoholgehalt im Blut von mehr als einem Promille gehabt haben soll, sei der 57-Jährige aus Soest fahrtüchtig gewesen. 

Weitere Erkenntnisse in der nächsten Woche 

Weitere Details zum Stand der Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, Gefährdung des Straßenverkehrs und des illegalen Rennens waren am Freitag nicht zu bekommen. 

„Wir warten jetzt das Wochenende ab und werden dann in der nächsten Woche vielleicht schon klarer sehen“, sagte Held abschließend.

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