Weitere Nachlöscharbeiten

Nach Großbrand: Wehr rückt erneut nach Balve-Binolen aus

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Unter anderem mit der Drehleiter waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr am Dienstag noch einmal auf dem Hof Gierse im Einsatz.

Binolen - Der Großbrand in der Nacht zu Freitag auf dem Hof Gierse in Binolen beschäftigt die Balver Feuerwehr weiterhin. Am Dienstagmorgen mussten die Einsatzkräfte bereits zum zweiten Mal zu Nachlöscharbeiten ausrücken.

Ein Mitarbeiter der benachbarten Kläranlage hatte aus der Brandruine austretenden Rauch und Feuer entdeckt, nachdem Glutnester erneut in Brand geraten werden. Um 8.12 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. 20 Kameraden aus Beckum und Volkringhausen waren im Einsatz. 

Weitere Einsätze nicht ausgeschlossen 

Unterstützt wurden sie von dem Tanklöschfahrzeug aus Garbeck und der Drehleiter aus Balve sowie dem Mellener Hubertus Prumbaum, der mit einem 10 000-Liter-Wassertank für die Löscharbeiten angefordert wurde. „Das ganze Gebäude“, erklärte Wehrleiter Frank Busche auf Anfrage, „ist voller Brandschutt, so dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich darin im Laufe der Zeit noch weitere Brandnester bilden“. 

Das einstige Gehöft brannte am 12. Oktober ab und ist inzwischen einsturzgefährdet. Zu ersten Nachlöscharbeiten wurde die Balver Feuerwehr am Samstag gerufen. Auch bei ihrem zweiten Nachlöscheinsatz am Dienstag waren die Feuerwehrleute zweieinhalb Stunden im Einsatz. 

Technischer Defekt als Brandursache

Ursache für den Ausgangsbrand war ein technischer Defekt, das hatte ein Sachverständiger im Auftrag der Polizei bereits im Laufe des Freitags feststellen können.

„Diese ersten Erkenntnisse haben sich bestätigt, wir haben weiterhin keine Hinweise, dass der Brand gelegt worden ist“, sagte Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Polizeibehörde Märkischer Kreis, am Dienstag auf Anfrage unserer Zeitung. Der entstandene Sachschaden liegt nach Angaben der Polizei im sechsstelligen Bereich.

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