Nach Brechdurchfall-Vorfall

Hotel Zur Post ist wieder freigegeben

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Das Hotel Zur Post in Eisborn ist seit gestern Morgen wieder mit Küche und Restaurant voll in Betrieb. Der Märkische Kreis hatte die Küche nach den Vorfällen in der Nacht zu Mittwoch wieder freigegeben.

Balve - Aufatmen nach einem schrecklichen und aufwühlenden Tag im Hotel Zur Post in Eisborn: Am Donnerstagmorgen bestätigte ein Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde des Märkischen Kreises dem Inhaber, dass er wieder den gewohnten Hotelbetrieb aufnehmen könne. Küche, Bäder und Toiletten waren am Vortrag desinfiziert und untersucht worden.

Die meisten der insgesamt 15 an Brechdurchfall erkrankten Hotelgäste haben die Krankenhäuser wieder verlassen. Bei der Seminargruppe im Hotel Zur Post handelte es sich um eine Gruppe Auszubildender einer Versicherung. Am Mittwoch hatte es zunächst geheißen, es seien Mitarbeiter einer Krankenkasse. 

Das Seminar wurde abgebrochen und soll zu einem späteren Zeitpunkt weitergeführt beziehungsweise wiederholt werden, sagte eine Mitarbeiterin des Hotels am Donnerstag gegenüber unserer Zeitung. Die weiteren 18 Hotel-Gäste seien am Mittwochabend anderswo zum Abendessen gewesen, hätten am Donnerstagmorgen aber wieder das Frühstücksbuffet des Hauses genossen. Von diesen sei auch kein Einziger abgereist, betonte die Mitarbeiterin.

Sie korrigierte auch die Angaben des Märkischen Kreises, ein Sorbet stehe möglicherweise unter Verdacht, den Brechdurchfall ausgelöst zu haben. Auf der Speisekarte sei gar kein Sorbet zu finden, so die Mitarbeiterin, es handele sich vielmehr um ein Parfait. Davon hatten tatsächlich 15 Gäste gegessen, zehn davon seien erkrankt. Für das Haus sei es immer noch fraglich, ob es ein von Gästen eingeschleppter Keim oder ein verdorbenes Nahrungsmittel für den Vorfall verantwortlich gewesen sei.

Kreis-Pressesprecherin Ursula Erkens sagte am Donnerstag, dass frühestens am Freitag mit einem Ergebnis der Untersuchungen von Lebensmittelproben und Proben der Erkrankten gerechnet werden könne. Wahrscheinlicher sei hingegen, dass Ergebnisse erst am Montag vorlägen.

Den ersten Bericht finden Sie hier

Ursachenforschung läuft auf Hochtouren nach Großeinsatz in Eisborner Hotel

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