Mysteriöse Vorkommnisse an der Luisenhütte

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Eigenartige Gestalten bevölkerten am Freitagnachmittag das Gelände rund um die Luisenhütte. Einige sahen mehr tot als lebendig aus.

Balve - Einen gruseligen Nachmittag verbrachten 60 Mädchen und Jungen am Freitag an der Luisenhütte. Anfangs sah noch alles aus wie immer. Doch nach und nach wurde alles seltsamer und seltsamer.

Erst schien es so, als würde den Kindern eine gewöhnliche Führung durch das Industriedenkmal geboten. Doch Hexe Söckchen, die die Historie der Hütte erzählte, sprach beim Rundgang plötzlich von Franziska und Friedrich. Und mit den beiden geschahen angsteinflößende Dinge.

Als später beide gar tot waren und die Kinder wieder ins Freie und somit ins Tageslicht traten, gestand die kleine Jasmin, dass sie sich doch ganz schön gegruselt habe.

Zuhause schalte sie den Fernseher immer aus oder sie verlasse den Raum, wenn sie etwas grusele. Doch hier war das nun nicht möglich. Dann aber beruhigte sie sich selbst: Die Geschichte von Franziska und Friedrich sei bestimmt nur erfunden gewesen.

60 Kinder fürchten sich

Einige ältere Kinder waren nicht so leicht zu beeindrucken. Sie freuten sich über die Spezialeffekte – Nebel, Licht und Geräusche. Doch sie betonten, dass ihnen „langweilig“ sei und bemerkten abgeklärt, dass sie sich fühlen „wie immer“. Ein Junge bemerkte sogar, dass die Spinnweben mit Klebeband an der Wand befestigt waren.

Beim Kürbis-Aushöhlen und beim Wettessen von Schokoküssen – ohne die Hände zu Hilfe nehmen zu dürfen – hatten auch sie sicht- und hörbar ihren Spaß.

Von Michael Koll

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