Frühlingskonzert mit neuem Konzept

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Der Musikverein Balve spielte am Samstag ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Konzertprogramm in der Aula der Realschule der Hönnestadt.

Balve - Das Frühlingskonzert des Musikvereins Balve in der Aula der Realschule bot am Samstag einige Neuerungen.

Nach vierjähriger Pause nahm wieder das Jugendorchester daran teil, und nach sechs Jahren führte wieder Meinolf Preuß-König durch das Programm. „Dadurch, dass wir die Moderation nicht mehr selbst übernehmen, können wir uns auf das Musizieren konzentrieren“, begründete Christian Wulf, Vorsitzender der Musiker, die Entscheidung, das Mikrofon zwischen den Stücken einem Auswärtigen zu überlassen. 

Mit Meinolf Preuß-König hatte sich der Verein für einen erfahrenen Redner entschieden, der in einer launigen Art durch das Konzert in der voll besetzten Aula des Schulzentrums führte. Der Musikalische Leiter Christoph Goeke hatte das Konzertprogramm abwechslungsreich und anspruchsvoll mit einer Mischung aus den Genres Polka, Walzer und Ouvertüren konzipiert. 

Eingebunden darin waren die jugendlichen Musiker, 30 Mädchen und Jungen nahmen auf der Bühne Platz. Mit dem „Fluch der Karibik“ und „Abba Hits for kids“ leiteten sie den Konzertabend ein. Danach gehörte die Bühne den 40 Musikern vom Hauptorchester, die mit der fulminanten „Leichten Kavallerie“ eröffneten, gefolgt von der „Ouvertüre 1812“ und „Mit Donner und Blitz“. 

Drei Solisten standen bei den nächsten Partituren im Mittelpunkt: Sarah Jedowski an der Bassklarinette bei „Spotlight on Bassclarinett“, Julia Krüdewagen am Flügelhorn bei „Children of Sanchez“ und Michael Klein an der Tuba bei der „Winnetou-Suite“. 

Dazwischen verschaffte Meinolf Preuß-König den Musikern etwas Luft zum Verschnaufen. Der Moderator hatte zu jedem Programmpunkt Moderationskarten vorbereitet mit Hintergründen zu den Komponisten und der Entstehung der einzelnen Werke. 

Mit dem „Kaiserwalzer“ wurde der letzte Teil eingeleitet, danach gab es „Don‘t stop me now“ und zum Schluss eine mitreißende „Blues Brothers Revue“. Und weil das Publikum so begeistert war, ließ das Orchester gerne noch eine Zugabe folgen: die „Luftballon-Polka“ erklang, danach der „Höhleneinzugsmarsch“, mit dem sich die Musiker von ihren Zuhörern verabschiedeten.

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