In Wocklum

Museum bis 2022 geschlossen: Arbeiten für Geschichtspark-Projekt

Das Museum für Vor- und Frühgeschichte ist geschlossen. Im Museum laufen umfangreiche Umbaumaßnahmen mit Blick auf die Realisierung des Geschichtspark-Projekts.
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Das Museum für Vor- und Frühgeschichte ist geschlossen. Im Museum laufen umfangreiche Umbaumaßnahmen mit Blick auf die Realisierung des Geschichtspark-Projekts.

Die Luisenhütte in Wocklum ist seit Freitag wieder geöffnet, unter Corona-Bedingungen können Interessierte das Kreismuseum nun wieder besuchen. Das benachbarte Museum für Vor- und Frühgeschichte der Stadt Balve dagegen bleibt weiterhin geschlossen.

„Es finden umfangreiche Umbaumaßnahmen im Rahmen des Projekts Geschichtspark Balve statt. Und dazu gehört, dass zurzeit der Innenraum komplett ausgeräumt und neu gestaltet wird“, erklärte Michael Bathe, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, auf Anfrage der Redaktion. Derweil laufe die digitale Erfassung der etwa 600 Ausstellungsstücke weiter.

Museumsleiterin Ulrike Knips gibt unter anderem die Größenmaße und das Gewicht der einzelnen Exponate in ein Computerprogramm ein. Abgeschlossen sei das Inventarverzeichnis noch lange nicht, betonte Michael Bathe. „Und dann wollen wir uns auch mit dem Turbinenkeller erweitern.“ Die vor vielen Jahren außer Betrieb genommene Turbine sorgte für die Stromerzeugung des seinerzeit als Schreinerei genutzten Gebäudes, das nach grundlegender Sanierung im Mai 2006 als archäologisches Museum wieder in Betrieb ging.

Turbine soll bald zum Museumsbetrieb gehören

Im Keller schlummerte all die Jahre die Turbine vor sich hin; gerne soll diese demnächst mit zum Museumsbetrieb gehören, und den Besuchern zeigen, wie mit der Kraft des Wassers Energie erzeugt wurde.

In Wocklum jedenfalls gibt es genügend Arbeit, denn wenn im nächsten Jahr das städtische Museum neu eröffnet wird, dann sollte oder könnte auch der Geschichtspark Balve bereits seiner Bestimmung übergeben worden sein. Das Projekt sieht vor, die touristischen Highlights in Balve, wie etwa die St.-Blasius-Kirche, die Höhle, das Schloss Wocklum und die Museumsmeile in Wocklum mit einem Wanderweg zu verbinden. Entlang der Strecke sollen Wanderer sich unter anderem anhand von QR-Codes über die Sehenswürdigkeiten informieren können. Auch die Luisenhütte soll multimedial aufgewertet und die Balver Höhle öffentlich zugänglich gemacht werden. Das Projekt wird mit rund 900 000 Euro vom Land NRW gefördert.

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