Motorradunfall: Ursache noch nicht geklärt

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Der Fahrer des Motorrads wurde mit einem Rettungshubschrauber nach Dortmund geflogen. ▪

HÖNNETAL ▪ Die Polizei beschäftigt immer noch die Klärung der genauen Ursache des Unfalls, der sich am Abend des Karfreitag im Hönnetal ereignet hatte. Ein 24-jähriger Motorradfahrer aus Menden wurde bei diesem Unfall lebensgefährlich verletzt. Er wurde mit einem Hubschrauber in das Dortmunder Klinikum Nord geflogen.

Der Unfall ereignete sich gegen 19.30 Uhr in Höhe von Klusenstein. Zu diesem Zeitpunkt überholte laut Zeugenaussagen ein dunkler Audi A3-Fahrer einen VW Polo, der in Richtung Balve fuhr, trotz Gegenverkehr: eine Gruppe bestehend aus drei Motorradfahrern war aus der entgegen kommenden Richtung unterwegs.

Einer von ihnen verlor die Gewalt über seine Maschine, nach den Ermittlungen der Polizei könnte der Audi das Motorrad bei dem Überholmanöver sogar noch touchiert haben, so dass der Fahrer zu einer Vollbremsung war. Das Motorrad, eine Suzuki, wurde unter die Leitplanke gegenüber der Alten Mühle geschleudert, wobei das Vorderrad abbrach.

Noch am Unfallort wurde der junge Mann vom Notarzt im Rettungswagen erstversorgt, danach mit dem aus Lünen angeforderten Rettungshubschrauber nach Dortmund transportiert.

Neben der Polizei waren zur Absicherung des Unfallortes die Löschgruppen aus Beckum und Volkringhausen im Einsatz. Über zwei Stunden war die Strecke im Hönnetal beidseitig nicht befahrbar.

Die Polizei ist nun auf der Suche nach dem dunklen Audi A3 mit Niederquerschnittsreifen mit Chrom- oder Alufelgen. Das Fahrzeug machte eine getunten Eindruck. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0 23 71/91 99 74 10 entgegen.

Den Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 8 000 Euro. - Julius Kolossa

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