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Motorradunfall mit Todesfolge: Polizei untersucht nochmals die Unfallstelle

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Von: Markus Wilczek

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In einer Kurve kurz hinter der Einmündung zur Kläranlage kam die Maschine von der Straße ab und landete im Graben.
In einer Kurve kurz hinter der Einmündung zur Kläranlage kam die Maschine von der Straße ab und landete im Graben. © Griese, Volker

Die Ermittlungen der Polizei zum Unfall mit Todesfolge am Samstagmittag auf der Kreisstraße 12 (K12) zwischen Garbeck und Neuenrade unterhalb von Höveringhausen dauern an.

Am Montag war nochmals ein Spezialteam des Polizeipräsidiums Dortmund vor Ort, um weitere Unfallspuren zu sichern.

Aus diesem Grund war die Straße etwa zwischen 9.50 und 10.20 Uhr für den Verkehr gesperrt. „Es ist nicht unüblich, dass das Verkehrsunfallaufnahme-Team im Nachgang nochmals angefordert wird. Am Montag haben die Experten die Unfallstelle zusammen mit dem Verkehrskommissariat der MK-Polizei nochmals untersucht“, sagte Polizeisprecher Lorenz Schlotmann auf Nachfrage der Redaktion. Die genauen Umstände des Unfalls blieben aber auch im Anschluss zunächst noch rätselhaft.

Alleinunfall: Biker kommt von der Fahrbahn ab

Klar ist bislang nur, dass am Samstag ein 53-jähriger Mann aus Kierspe mit seiner Harley Davidson aus Richtung Neuenrade kommend in einer Kurve kurz hinter der Zufahrt zur Kläranlage auf der leicht abschüssigen Straße nördlich des Flugplatzes von der Fahrbahn abgekommen und mit seiner Maschine im Graben gelandet war. Der schwer verletzte Bike wurde – nach einer medizinischen Erstversorgung an der Unfallstelle – mit einem Rettungshubschrauber in ein Dortmunder Klinikum geflogen. Dort erlag er noch am selben Tag seinen schweren Verletzungen.

„Wir gehen nach wie vor von einem Alleinunfall aus. Aber ob beispielsweise überhöhte Geschwindigkeit oder vielleicht ein Fahrfehler die Ursache war, lässt sich jetzt noch nicht sagen“, erklärte Polizeisprecher Schlotmann. Im Laufe der Woche wird sich nun zunächst das Team aus Dortmund mit der Auswertung der gesicherten Spuren beschäftigten, anschließend auch das Verkehrskommissariat der MK-Polizei. „Vielleicht Ende dieser oder Anfang nächster Woche könnten die Ergebnisse dann vorliegen“, sagte Schlotmann.

Experten schon am Samstag vor Ort

Das Spezialteam des Polizeipräsidiums Dortmund war schon am Samstag unmittelbar nach dem Unfall angefordert worden, um Spuren zu sichern. Dabei wurden Bilder der Unfallstelle aus der Luft mit einer Kameradrohne aufgenommen und der Bereich mit einem neuartigen 3D-Laserscanverfahren aufwendig vermessen. Die K12 war bis in den frühen Abend hinein zwischen dem Abzweig zum Küntroper Bahnhof und dem Kreisverkehr am Garbecker Gewerbegebiet Braukessiepen gesperrt.

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