Modellbahnausstellung lockt rund 800 Besucher nach Binolen

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Das Modellbau-Team um Alfons Blumenkamp (3. von links) ist durchaus zufrieden mit dem Zuspruch für ihre Anlage im Binoler Güterschuppen. Sie gestalten die Anlage seit fünf Jahren und lassen immer neue Ideen mit einfließen.

Binolen - Durchaus zufrieden sind die Modellbauer mit dem Zuspruch für ihre Anlage im Binoler Güterschuppen.

Obwohl nur etwa 800 Besucher gezählt wurden – und damit nicht nur 100 weniger als im vergangenen Jahr, sondern auch das anfangs anvisierte Ziel von 1000 nicht erreicht wurde – waren die Besucher der fünften Modellbahnausstellung der Eisenbahnfreunde Hönnetal mehr als zufrieden mit dem, was ihnen geboten wurde. 

Für die Kinder war ein kleines Rahmenprogramm mit einer Holzeisenbahn geboten worden, ältere Mädchen und Jungen durften selbst eine Eisenbahn auf einer kleinen Strecke fahren lassen. Wer noch Zubehör für seine heimische Anlage wie Gebäude, Schienen, Waggons oder Züge brauchte, der wurde auf einem Flohmarkt fündig. 

Müssen mit schwankenden Zahlen rechnen

Das Interesse daran schien groß – etwa 800 Leute kamen zu Besuch. Die Eisenbahnfreunde wissen aber auch, dass sie jedes Jahr mit schwankenden Zahlen rechnen müssen. Diesmal kam eine Baustelle wegen der Baumfällarbeiten dazu – dabei musste schon ab Volkringhausen bis ins Hönnetal mit einer halben Stunde Fahrt gerechnet werden. 

Und dabei gibt sich das Modellbau-Team, das seit fünf Jahren die Modellbahnanlage gestaltet, große Mühe, nicht nur aufzubauen, sondern immer wieder wieder neue Ideen mit einfließen zu lassen. 

„Fertig geworden ist es noch nicht“ 

Treibende Kraft dabei ist Alfons Blumenkamp, ein Mann der ersten Stunde der fleißigen Modellbautruppe. In diesem Jahr gelang es ihm, die Anlage um das Modell der Burg Klusenstein zu ergänzen. „Nein, fertig geworden ist es noch nicht“, gibt er zu und wirft einen Blick hinter die Kulissen.

Die braune Folie, die so drapiert wurde, dass sie Felsen darstellen soll, verbirgt ein Loch. „Hier muss die Felsenlandschaft noch gestaltet werden“, sagt Blumenkamp und weiß, was noch an Arbeit auf ihn zukommt. Auf dem Burgplatz hat er außerdem noch eine Scheune fertig zu stellen. Da kommt ihm ein Gedanke, wie er das Gelände mit Leben erwecken kann: „Ein Nachtwächter führt eine Besuchergruppe über die Burg.“

Wiederaufbau in vier Monaten

Für Blumenkamp und das Team begann am Freitag das Aufräumen im Güterschuppen. In vier Monaten wird das Modell auf einer Länge von 45 Metern wieder aufgebaut, dann bei der Inter-Modellbau in der Dortmunder Westfalenhalle vom 5. bis 9. April. 

Zwei Tage Zeit haben die Eisenbahnfreunde für den Aufbau, um dann in der Metropole ihr Werk einem größeren Publikum zeigen zu können. Dort waren sie bereits in den Jahren 1990 und 2005.

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