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Mobilität der Zukunft: Was kann umgesetzt werden?

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Von: Julius Kolossa

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Testeten in der Heimatstube in Eisborn die Mitmachstationen der Mobilitätsinsel: (von links): Hans-Jürgen Karthaus, Alessa Näpel, Siggi Drees, Pia Spiekermann, Stefan Schneider und Dr. Melanie Härget.
Testeten in der Heimatstube in Eisborn die Mitmachstationen der Mobilitätsinsel: (von links): Hans-Jürgen Karthaus, Alessa Näpel, Siggi Drees, Pia Spiekermann, Stefan Schneider und Dr. Melanie Härget. © Kolossa, Julius

Carsharing, Busse, die auf Anforderung kommen und autonom fahrende E-Autos: Wie die Zukunft der Mobilität aussehen könnte, wird in einem besonderen Projekt simuliert.

Das Gemeinschaftsprojekt „Zukunftswerkstatt: Mobilität“ der Stadtwerke Balve und Menden ist in der vorletzten Runde. Derzeit können Interessierte die Mitmachstationen der Mobilitätsinsel in der Heimatstube in Eisborn testen, bevor der Abschluss für den 5. bis 27. September in Balve im ehemaligen Ladenlokal von SGS-Tauchen an der Bogenstraße geplant ist.

Mit 3-D-Brille und E-Bike-Simulator kann die Zukunft der Mobilität erlebt werden. Aber die Besucher sind auch aufgefordert, ihre Vorstellungen der Mobilität auf dem Land mitzuteilen. „260 Mal war das bislang der Fall“, sagt Projektkoordinatorin Alessa Näpel von den Stadtwerken Menden. Näpel wird alle Anregungen in ihrem Abschlussbericht bündeln. Eine Präsentation erster Ergebnisse soll am Montag, 5. September, ab 19.30 Uhr im Balver Pfarrheim im Rahmen des Kolpingforums stattfinden. „Alle Ergebnisse werden auch in den Ausschüssen und im Rat vorgestellt“, sagt Hans-Jürgen Karthaus, Geschäftsführer der Balver Stadtwerke. Dies jeweils mit Blick darauf, was kurzfristig umgesetzt werden könnte.

Kurz-, mittel- und langfristige Projekte

„Bereits geschehen ist dies mit der Mitfahrerbörse über die Balve-App. Außerdem wird an einem Carsharing-Angebot für die Dörfer gearbeitet“, so Karthaus. Mittelfristig gehe es um den Einsatz von Bussen, die auf Anforderung kommen. „Hier sollte das Gespräch mit dem Bürgerbusverein gesucht werden.“ Langfristig könnte die Vision einer Strecke mit autonom fahrenden Fahrzeugen mit Elektroantrieb realisiert werden.

Eisborns Ortsvorsteherin Pia Spiekermann kann diesen Mobilitätsformen viel abgewinnen: „Dieses Thema eröffnet neue Horizonte.“ Durch das Projekt seien die Menschen im Dorf aufgerüttelt worden. Begleitet wird die „Zukunftswerkstatt: Mobilität“ von Dr.-Ing. Melanie Herget vom Fachgebiet Verkehrsplanung und Verkehrssysteme der Uni Kassel.

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