35 Mitglieder gründen neuen Förderverein

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Der Vorstand (von links): Die stellvertretende Vorsitzende Irmgard Ester, Pfarrer Christian Marcus Weber, der Erste Vorsitzender Heinrich Springer, Schriftführer Rüdiger Lenk, Kassenprüferin Maria Frank und Kassenprüfer Reinhard Sänger, Kassierer Dieter Lüttich.

BALVE ▪ Einen neuen Verein haben 35 Männer und Frauen am Mittwochabend aus der Taufe gehoben: Der Förderverein der Evangelischen Kirchengemeinde Balve ist Wirklichkeit geworden. Im Evangelischen Gemeindehaus traten die Gründer dem neuen Verein auch sofort bei.

Die Idee zur Gründung des Fördervereins war in der Familie Heinrich Springer geboren worden. „Ich habe seit Jahren meine Drehorgeleinnahmen an Heiligabend in den Klingelbeutel gelegt“, berichtet Heinrich Springer der Versammlung, „und im letzten Jahr habe ich einen Zettel dazugelegt mit dem Hinweis: Erste Rate für die Renovierung der Kirche“.

Pastor Christian Marcus Weber zeigte sich sehr erfreut über diese Idee, da die 1933 erbaute Kirche eine Renovierung dringend nötig hat. Auch die St. Sebastian-Schützenbruderschaft signalisierte bereits im Vorfeld, dass sie bei dem Anstrich der Kirche helfen wolle, und war am Mittwoch durch Brudermeister Engelbert von Croy vertreten.

Der Hauptinitiator zur Gründung des Vereins, Heinrich Springer, wurde von der Versammlung auch zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Im Vorstand stehen ihm Irmgard Ester als seine Stellvertreterin, Dieter Lüttich als Kassierer und Rüdiger Lenk als Schriftführer zur Seite. Zu Kassenprüfern wurden Reinhard Sänger und Maria Frank gewählt.

Ziel des Fördervereins ist es, Geld für den Unterhalt und die Instandsetzungsarbeiten des Gotteshauses aufzutreiben. Mit der Gründung des Fördervereins zeigen die Mitglieder, dass ihnen ihre Kirche nicht gleichgültig ist und dass sie bereit sind, dafür etwas zu tun. So wurde auch ein Mindestbeitrag beschlossen. Dieser liegt bei 20 Euro pro Jahr und kann von jedem Mitglied natürlich auch höher angesetzt werden.

Pastor Christian Marcus Weber zeigte sich von der Einsatzbereitschaft der Interessierten begeistert und verteilte gleich für jedes neue Mitglied eine Postkarte auf der die Evangelische Kirche zu sehen ist. „Ich bin noch nicht zwei Jahre in der Gemeinde“, so der Geistliche, „doch die Kirche ist mir schon richtig ans Herz gewachsen“. ▪ paul

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