Ein Miteinander der Konfessionen beim Jugendkreuzweg

+
Die Jugendlichen trugen das Kreuz aus der Langenholthausener Kirche zum evangelischen Gemeindehaus nach Balve.

Langenholthausen/Balve - Über 100 junge katholische und evangelische Christen machten sich am Mittwoch auf den Weg von Langenholthausen nach Balve, um dabei an sieben Stationen den letzten Lebensetappen von Jesus Christus zu gedenken.

Als Bestandteil des Projekts „Junge Kirche“ war diese Veranstaltung als ökumenischer Jugendkreuzweg angelegt. Vorbereitet von Ulrike Schwartpaul und Karina Fittkau für die katholische und Jutta Wilmes und Christopher Hemmert für die evangelische Kirchengemeinde begann der Kreuzweg in Langenholthausen.

Unterwegs wurde an verschiedenen Stationen gemeinsam gelesen und gebetet.

In der zu einer Baustelle umgestalteten St. Johannes-Kirche begrüßte Christopher Hemmert die Jugendlichen, und ermutigte sie, das Geschehen bewusst wahrzunehmen. Auf sich nahmen zwei Jungen das große Kreuz aus der Langenholthausener Kirche und gingen der Prozession voran.

Die Stationen am Hangweg, an der Jagdhütte, der Hütte am Schieberg, dem Schieberg-Kreuz, der St. Blasius-Pfarrkirche und zum Abschluss im Evangelischen Gemeindehaus boten Möglichkeiten zum Innehalten. Aus der Sicht von Ruth, einer fiktiven Person, die die Verurteilung und den Kreuzweg von Jesus miterlebt hat, bekamen die Jugendlichen verschiedene Eindrücke vermittelt. Es war ein Miteinander der Konfessionen, wurde doch abwechselnd das Kreuz getragen und auch an den Stationen gelesen und gebetet. Im Evangelischen Gemeindehaus endete diese Veranstaltung mit deren Resonanz und Ablauf die Organisatoren zufrieden waren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare