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Mit der Rikscha ins Grüne: In Balve ist das bald möglich

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Von: Julius Kolossa

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Mit der Rikscha ins Grüne gefahren werden: Dieser Service soll für Senioren auch in der Hönnestadt bald möglich sein.
Mit der Rikscha ins Grüne gefahren werden: Dieser Service soll für Senioren auch in der Hönnestadt bald möglich sein. © Just, Michael

Stillstand ist nichts für die Aktiven des Malteser Hilfsdienstes in Balve. Und deshalb haben sie ein neues Projekt entwickelt, das es so wohl noch in kiener Stadt im MK gibt.

Während der Corona-Pandemie zeigten und zeigen die Mitglieder dieser seit inzwischen 61 Jahren in der Hönnestadt bestehenden Ortsgruppe ihre Einsatzbereitschaft im Test- und Impfzentrum. Aktuell helfen sie auch bei der Bewältigung der Flüchtlingswelle. Neuestes Projekt ist jetzt die Anschaffung einer Rikscha. Das Transportfahrrad Chat Van Raam hat knapp 11 000 Euro gekostet.

Markus Ickler, Malteser-Stadtbeauftragter, erzählte im Gespräch mit der Redaktion: „Mit der Rikscha sollen von uns Fahrdienste unter anderem zur Kirche oder in die Natur für einen Ausflug angeboten werden.“ Zwei Personen können befördert werden von einem Fahrer. Eine verstellbare Fußplatte erleichtert den Einstieg in den Sitzbereich, Sicherheitsgurte sorgen für Sicherheit. Auch für Gepäck ist noch Platz.

Förderung ermöglicht die Anschaffung

„Durch eine Stiftung wurde uns eine Förderung in Höhe von 7500 Euro ermöglicht“, so Ickler. Auf ein solches Transportfahrrad war er zuvor in anderen Städten aufmerksam geworden. „Das wäre auch was für Balve“, dachte sich Ickler – und stellte seine Idee den heimischen Maltesern vor.

Gemeinsam machte man sich an die Anschaffung der Rikscha, die in ungefähr drei Wochen in der Hönnestadt eintreffen soll. „Mit dieser Lieferzeit ist zu rechnen“, so Ickler. Die Balver setzen auf ein Ausstellungsstück, das relativ schnell geliefert werden könne. Markus Ickler kann es kaum erwarten, die Rikscha im Einsatz zu sehen. „Ja, das ist was für Balve, und wir freuen uns, ein solches Angebot unterbreiten zu können.“

Angebot für ältere Menschen

Angesprochen fühlen sollen sich alle älteren Leute, die auf diese Weise mobil bleiben wollen. Weitere Details zu dem Angebot konnte der Malteser-Stadtbeauftragte auf Nachfrage noch nicht nennen. Die Planungen beispielsweise zum Einsatz von Fahrern und den Beförderungsmodalitäten liefen noch. „Wenn es demnächst losgeht, ist unsere Rikscha die erste in Balve und auch im Märkischen Kreis, die als Personenbeförderungsfahrzeug auf den Straßen unterwegs ist“, so Ickler.

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