Bau des Minikreisels: Weitere Schilder gegen das Verkehrschaos

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„No Trucks“: Zumindest dieser Lastwagenfahrer hat verstanden und biegt Richtung Umleitungsstrecke ab.

Balve - Die Stadt Balve hat auf das anhaltende Verkehrschaos im Bereich der Minikreisel-Baustelle auf der Sparkassenkreuzung reagiert und weit vor dem Zentrum weitere Schilder aufgestellt, die Lastwagenfahrern noch deutlicher machen sollen, dass für ihre Gefährte die Balver Innenstadt derzeit Tabuzone ist.

„No Trucks“ steht auf den Schildern, die den Schilderwald ab Schulzentrum, in Langenholthausen und in Sanssouci bereichern. „Diese Nachbesserung war erforderlich“, sagte Marcus Kauke, Ordnungsamtsleiter, auf Nachfrage. Auf Anregungen aus der Bevölkerung und auch der Polizei wurden die neuen Schilder mit schwarzer Schrift und Hand auf gelbem Hintergrund zusätzlich aufgestellt. 

Und diese zeigen Wirkung, wie sich vor Ort in Sanssouci zeigte. Die Fahrer der schweren Lastwagen, die schon den Weg nach Balve eingeschlagen haben, traten auf die Bremse und bogen auf die Umleitungsstrecke ab. Dass dafür Rangiermanöver erforderlich waren, mussten die nachfolgenden Autofahrer hinnehmen. Dafür reduzierte sich die Anzahl der Lastwagen mit mehr als 7,5 Tonnen im Baustellenbereich merklich. 

„International verständlich“ 

Marcus Kauke: „Wir stellen fest, dass es während dieser Baumaßnahme immer ruhiger geworden ist.“ Aber: „Ja, diese Baustelle ist ein Hindernis, mit dem alle leben müssen.“ Mit den „No Trucks“-Schildern sieht sich Balve auf einem guten Weg, denn, so der Ordnungsamtsleiter: „Das sind eindeutige und schnell lesbare Schilder, national und international bekannt und verständlich.“ 

Im Baustellenbereich erfolgt die erste Vollsperrung am kommenden Dienstag.

Während Trucks nun also schon frühzeitig vom Stadtzentrum ferngehalten werden sollen, müssen sich alle anderen Verkehrsteilnehmer auf weitere Einschränkungen einstellen. Denn im Zuge der zweiten Bauphase für den Kreisel an der Kreuzung Bundesstraße 229/Kreisstraße 12 wird der abgesperrte Bereich der Hauptstraße zeitweise auch auf den Kreuzungsbereich Hauptstraße/Dreikönigsgasse/Mühlenweg ausgedehnt. 

„Die Fahrbahndecke ist in dem Kreuzungsbereich schadhaft. Nach Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW wird der Bereich mit saniert“, teilt die Stadt Balve mit. 

Erste Vollsperrung am Dienstag

Um die obere Deckschicht abfräsen zu können, erfolgt am kommenden Dienstag, 28. August, eine kurzzeitige Vollsperrung des Kreuzungsbereiches zwischen etwa 12 und 16 Uhr. Zur Ausführung der Asphaltierungsarbeiten wird der Kreuzungsbereich ab Freitag, 31. August, 8 Uhr, für 24 Stunden noch einmal komplett gesperrt. 

Die einspurige Verkehrsführung mit Ampelanlage durch den Baustellenbereich von der B229 (Hönnetalstraße) in die K12 (An der Kormke) bleibt weiter bestehen. 

„Soweit die Asphaltierungsarbeiten bis zum 31. August – vorbehaltlich geeigneter Witterungsverhältnisse – planmäßig abgeschlossen werden können, ist Anfang September eine Zeitangabe zum weiteren Bauablauf möglich“, teilt die Stadt Balve weiterhin mit. 

Bekanntlich sind für die dritte und finale Bauphase (Markierungsarbeiten, Herstellung der Fahrbahntrenner beziehungsweise Mittelinseln in den drei Ästen Hönnetalstraße, Hauptstraße und „An der Kormke“) mindestens zwei Wochenenden vorgesehen, an denen die komplette Kreuzung von Freitagnachmittag bis Sonntagabend nicht befahren werden kann.

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