Malteser Hilfsdienst richtet  Flüchtlingsunterkünfte ein

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Als Mitglieder des Malteser Hilfsdienstes in Balve sind Kristina Stadlhofer (Zugführerin), Matthias Bräutigam (Kradmelder) und Mark Stadlhofer (Stellvertretender Zugführer) bei Unfällen und Sicherheitswachen in der Region im Einsatz.

Balve - Das Team des Malteser Hilfsdienstes Balve (MHD) ist eingespielt. Unfälle und Sicherheitswachen laufen routiniert ab. Zugführerin Kristina Stadlhofer kann sich auf jeden ihrer Kameraden verlassen. Besonders bewährt hat sich seit einiger Zeit wieder der sogenannte „Kradmelder“.

Matthias Bräutigam hat auf dem BMW-Motorrad vor allem bei den aktuellen Einsätzen zu Flüchtlingsunterkünften einen guten Job gemacht. Das in den Farben des Hilfsdienstes lackierte Zweirad war auf dem vergangenen Balver Stadtfest ein begehrtes Fotomotiv. Es ist aber mehr als nur ein Ausstellungsstück, auch wenn es auf der Straße weniger in Erscheinung tritt als die Transporter des MHD. „Beim Sperren von Straßen oder beim Überbringen von Mitteilungen leistet es gute Dienste“, weiß die Zugführerin. Erste Einsätze gab es in diesem Jahr in Deilinghofen und Meschede sowie in Hagen.

Mit dem Krad, dem Anhänger und dem Technikfahrzeug sowie dem Kommandowagen rückt der MHD aus, wenn die Bezirksregierung Arnsberg ihn ruft. Die Balver sind Teil einer Katastrophenschutzeinheit mit 33 Helfern, zu der auch der MHD aus Werdohl und Menden sowie der ASB Menden gehören. Erste Bewährunsgprobe für die Hönnestädter war vor einem Jahr das Managen einer Schule in Bochum, die für Flüchtlinge hergerichtet wurde.

Kristina Stadlhofer, die bei Einsätzen auch ihren Stellvertreter und Ehemann Mark Stadlhofer an ihrer Seite weiß, bringt es auf den Punkt, was in den Unterkünften zunächst am Wichtigsten sei: „Mineralwasser und Biertischgarnituren.“ Denn ein Schluck zu Trinken und eine Sitzgelegenheit würden immer gut angenommen. Zum Aufgabenbereich der Malteser gehört auch die Einrichtung einer Sanitätsstation und einer Kleiderkammer. Für Stadlhofers Kameraden heißt es dann „Einrichten und Führen“. Für Flüchtlinge in der Region setzt sich der Ortsverband zudem im Rahmen der Aktionen des „Bündnisses für Flüchtlinge“ als Fahrdienst ein.

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