Viele Neuerungen

Auf 50 Metern: In Binolen wird Eisenbahngeschichte lebendig

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Es brennt endlich Licht in der Burg Klusenstein: Alfons Blumenkamp zeigt sein überarbeitetes Modell der Burg, das sich ab Ende Dezember auch alle Eisenbahnfreunde anschauen können.

Binolen – Diese Modellbahnanlage lässt die Herzen vieler Kinder und auch Erwachsener schneller schlagen.

Die Züge von Dampflok bis Schienenbus fahren auf Schienen im H0-Format von Neuenrade bis Klusenstein, wo es auch abseits der Strecke viel zu entdecken gibt, denn die Häuser, Landschaften und Straßen sind mit vielen Kleinigkeiten in Szene gesetzt worden. 

Doch das, was seit Mitte November im Binoler Bahnhof aufgebaut wurde, passt nicht in jeden Keller oder auf jeden Dachboden, denn diese Anlage besteht aus 45 Einzelteile oder Modulen, die insgesamt etwa 50 Meter lang sind. 

Ausstellung findet zum bereits achten Mal statt

„Dafür kann die Anlage hier in Binolen wieder von vielen Besuchern bestaunt werden“, sagt Modellbahn-Bauer Alfons Blumenkamp mit Blick auf das Werk, das von der Modellbahngruppe der Eisenbahnfreunde Hönnetal zum inzwischen achten Mal ausgestellt wird. Modelleisenbahnfans können sich die Anlage direkt nach Weihnachten vom 27. bis 30. Dezember täglich zwischen 13 und 17 Uhr anschauen. 

Der Bahnhof in Garbeck in den 1960er-Jahren.

Neu ist in diesem Jahr unter anderem die Lichtinstallation in der Burg Klusenstein. „Die ist jetzt fertig“, erzählte Alfons Blumenkamp, der 35 der Module selbst gebaut hat. Darunter auch sein neuestes Werk: die Klusensteiner Mühle. All dies passt zur Anlage der Hönnetalbahn, mit der die Zeit des Schienenverkehrs in den 1960er-Jahren dargestellt wird. 

Aufbau ist ein Gemeinschaftsprojekt

Aufgebaut wird die 50-Meter-Anlage stets in Gemeinschaft. So erhält Blumenkamp Unterstützung durch Gerd Humme, Ludger Moog, Daniel Friedrich und Friedbert Haringhaus. Von Haringhaus stammt auch die neueste Idee: „Im Hönnetal wird ein Baum gefällt.“ Mit einem entsprechenden Holzmodul für die Holzfällerkolonne soll diese Szene auch akustisch entsprechend dargestellt werden. „Wir brauchen nur noch den richtigen Standort“, sagte Haringhaus. 

Mehr als 40 Modelle fügen die Bastler um Friedbert Haringhaus (links) und Alfons Blumenkamp zu einer großen Anlage zusammen.

Und dann muss noch die Endverkabelung durchgeführt, alles mit Tüchern abgedeckt und Probefahrten der zwölf Züge vorgenommen werden. „Kein Problem“, sagt dazu Alfons Blumenkamp, sodass auch in diesem Jahr wieder pünktlich am Heiligen Abend die ersten Fahrten im Güterschuppen vorgenommen werden. „Für die Besucher, die an den Fahrten in der Hönnetalbahn mit dem Weihnachtsmann nach Neuenrade und Fröndenberg teilnehmen, machen wir wieder die ersten Probefahrten.“

Geöffnet ist die Modellbahn-Ausstellung der Eisenbahnfreunde vom 27. bis 30. Dezember täglich von 13 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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