Langsam durchs Dorf gerollt

Messfahrzeug kontrolliert in Garbeck: Das ist der Grund

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Ein solcher Messwagen war am Samstag in Garbeck unterwegs.

Garbeck – Die Bundesnetzagentur überprüft derzeit bundesweit, ob die Mobilfunktreiber die Versorgungsauflagen aus der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen im Jahr 2015 erfüllt haben. Ein entsprechendes Messfahrzeug war am Samstag auch in Garbeck unterwegs.

Im langsamem Tempo rollte der weiße, mit empfindlicher Messtechnik ausgestattete Transporter durch die Straßen – und zog unweigerlich Blicke auf sich. 

Eine Nachfrage bei der Bundesnetzagentur ergab, dass der Messeinsatz des Prüf- und Messdienstes der Bundesnetzagentur eben dieser der Überprüfung der Versorgungsauflagen diente. Die Bundesnetzagentur hatte in der Zuteilung der versteigerten Frequenzen Auflagen gemacht, dass die Mobilfunknetzbetreiber ab dem 1. Januar 2020 98 Prozent der Haushalte bundesweit und 97 Prozent der Haushalte je Bundesland mit einer Mindestdatenrate von 50 MBit/s pro Antennensektor zu versorgen haben. 

Ausbau soll schnellstmöglich voran kommen

„Wir setzen alles daran, dass die Unternehmen von uns ermittelte Defizite bei der Erfüllung unserer Auflagen zügig beheben. Unser Ziel ist es, dass der Ausbau mit mobilem Breitband in der Fläche schnellstmöglich weiter vorankommt. Behördliche Sanktionen sind nicht ausgeschlossen. Die Bundesnetzagentur wird sie dann einsetzen, wenn sie dem Ziel einer Verbesserung der Versorgung dienen“, zitierte die Pressestelle der Bundesnetzagentuer deren Präsidenten Jochen Homann. 

Bei Messfahrten wie am Samstag in Garbeck werde überprüft, ob die von den Mobilfunknetzbetreibern gemeldete Versorgung tatsächlich vorhanden ist, klärte die Pressestelle auf. Diese Überprüfungen würden mehrere Wochen in Anspruch nehmen

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