Menschliches im Mittelpunkt

Eine Gruppe Kühe ließ es sich in der Volkringhausener Schützenhalle gut gehen.

VOLKRINGHAUSEN ▪ Der rote Teppich war extra für die Närrinnen ausgelegt worden, die am Donnerstag in der St. Hubertus-Schützenhalle in Volkringhausen feiern wollten. 300 aus Nah und Fern waren es, die das bunte Treiben der dorfeigenen kfd unter dem Motto: „Frauen im Weltall“ verfolgten. Dabei ging es von Anfang an hoch her – nach dem Kaffeetrinken zum Aufwärmen mit Alleinunterhalter Roland Raabe, und beim Programm auf der Bühne.

Verdienten Applaus gab es vor allem für die Arbeit des Planunsgteams. Hier hatten sich Monika Schwabbauer, Marlies Menge, Roswitha Lamm, Michaela Rennebaum, Gerda Stracke, Heike Freiburg, Monakira, Helge Brinkschulte, Annette Schweitzer, Mechthild Szyszka und Ulla Schulte verdient gemacht. So war es auch bei der Tanzgarde, die zunächst mit einem Gardetanz und später mit einem „Gala-Mix“ begeisterte. Nadine Brandt, Lisa Hoffmann, Laura Hagelüken, Laura Gerlach, Lisa Böhlefeld, Johna Batusha, Carolin Dodt, Vanessa Englert, Ann-Christin Baumeister und Melanie Dohle sind teilweise schon seit über sieben Jahren dabei, Nadine Brandt seit 21 Jahren als Tänzerin und seit zehn Jahren als Trainerin. In beiden Funktionen wird sie nun nicht mehr zur Verfügung stehen, so dass sie nach ihrem letzten Auftritt mit viel Applaus verabschiedet wurde.

Es steckte viel Musik in diesem Programm, dass mit dem „Cellulite-Lied“ eröffnet wurde. Monakira zeigte beim Operntanz, wie Musik ausgedrückt werden kann, während sie zuvor als Büttenrednerin über den Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff brillierte. Andere Programmpunkte von weiteren Akteurinnen hatten das allzu Menschliche im Mittelpunkt, das humoristisch auf den Punkt gebracht wurde: Schönheits-Operation, eine Karriereberatung, bei der der Direktor seine Mutter über die Einstellung eines Kandidaten befragte, die Weissagung einer Zigeunerin, die Diamantene Hochzeit und ein Abschiedbrief.

„Let‘s Dance“ hieß es zweimal, und das mit prominenten Tanzpaaren, die sich der kritischen Bewertung der Jury stellen mussten. Nach der Modenschau wurde mit einer Hitparade gleichzeitig der Auftakt zur offiziellen inoffiziellen Feier gelegt. Der Mann am Keyboard hatte schon zwischen den einzelnen Stücke gezeigt, dass er sehr schnell die Tanzfläche füllen kann – so auch nach dem Programmende.

Es war eine Karnevalsveranstaltung für alle Sinne, wobei auch die gute Sache nicht vergessen wurde: für den De-Cent-Laden ging eine Sammeldose durch die Reihen. ▪ Julius Kolossa

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