Mehrkosten von 100.000 Euro: Schulhof der Balver Grundschule eingeweiht

+
Am Mittwoch wurde der neugestaltete Schulhof der Grundschule Balve auch offiziell eingeweiht. Zu den Elementen, die aus dem Hof einen Ort der Begegnung machen sollen, gehört auch eine Slackline.

Balve - „Ein super toller Schulhof“, gaben die 178 Balver Grundschüler am Mittwoch ihrem neu gestalteten Schulhof die Bestnote. Doch bevor sie die vielen Spielgeräte ausprobieren konnten, stand zunächst die Eröffnungsfeier an, die von den Mädchen und Jungen mitgestaltet wurde.

Der Schulchor begrüßte zu Beginn die Gäste aus Rat, Politik, Verwaltung und von den ausführenden Firmen musikalisch, und stimmte am Ende passend ein „Hallo Schulhof“ an. Dazwischen kamen die Klassen zwei und drei mit Bewegungsliedern zum Einsatz. Reden gab es von Schulleiterin Birgit Heckmann und Bürgermeister Hubertus Mühling. 

Dieser dankte als Dienstherr der Stadt Balve und damit als Schulträger allen Beteiligten, die zum Gelingen des Gesamtwerks beigetragen haben. „Er ist ein zentraler Spielplatz für Balve geworden“, stellte er fest. Damit verbunden war die Einladung an alle Kinder der Stadt, diesen zu nutzen. Ebenso wie das grüne Klassenzimmer und die Arena als Orte der Begegnung. 

Arbeiten wurden im Juni aufgenommen 

„Mit allen kleinen Maßnahmen ist aus dem Projekt eine runde Sache geworden“, fasste der Bürgermeister zusammen. Dabei blickte er auch auf 2017 zurück, als für den Umbau ein Antrag auf Mittel aus der Städtebauförderung gestellt wurde. 2018 bewilligt, wurden die Arbeiten im Juni aufgenommen. 

Schulleiterin Birgit Heckmann bedankte sich in ihrer Rede bei den an der Neugestaltung beteiligten Unternehmen und bei der Stadt.

270 000 Euro wurden veranschlagt für die Neugestaltung. Dass es letztlich 100 000 Euro teurer wurde, lag laut Mühling an der Erneuerung der Versorgungsleitungen: „Das war nicht vorhersehbar.“ Und dann kam auch noch die Asphaltierung des gesamten Platzes hinzu, zu der sich die Stadt in diesem Zusammenhang entschlossen habe. Eine sinnvolle Investition für die Kinder sei das Ganze gewesen, die zudem noch mit 90 Prozent gefördert wurde. 

All das aber interessierte an diesem Morgen nicht; Zahlen kamen erst wieder in der nächsten Mathestunde dran. Am Mittwoch jedenfalls stand das ausgiebige Spielen und Toben auf dem Stundenplan. Genutzt wurden dabei die Balancierhölzer, die Slackline, aber auch Schaukeln, Wippen, Klettern, Rutschen und der Fußballplatz. 

Lob für die Stadt und Unternehmen 

Schulleiterin Birgit Heckmann sagte: „Für uns ist mit der Neugestaltung ein Traum wahr geworden, und zwar für die Kinder, für die Schule und für die Stadt.“ Möglich machte diesen Traum Hartmut Scharf, der aus dem Rathaus heraus als Verbindungsmann zwischen Schule und Firmen tätig war. Und auch das Planungsbüro Klute und das ausführende Unternehmen Hoberg-Klute bekamen Lob für die Ausführungen. 

Das Büro habe von sich aus den Handlungsbedarf gesehen und Ideen umgesetzt. Dabei seien so viele Dinge entstanden, auf die die Schule nicht gekommen sei. „Jetzt haben wir das, wovon wir schon lange geträumt haben: Einen naturnah gestalteten Schulhof, auf dem getobt und gespielt werden“, so Heckmann.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare