Musikverein Beckum investiert 35.000 Euro

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Der Vorstand des Musikvereins stelle die Umbaupläne vor. Rund 35 000 Euro sollen in das Gebäude investiert werden. So schnell wie möglich sollen die Arbeiten beginnen.

Beckum - „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, fragt Andreas Weißmüller, Vorsitzender des Musikvereins Beckum, am Freitag die Mitglieder. Er stellte im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung das Projekt „Umbaumaßnahmen im großen Probenraum“ vor. Kostenpunkt: 35.000 Euro.

Die Idee dazu ist vor etwa zwei Jahren entstanden, denn immer wieder stellte sich heraus, dass der große Probenraum inzwischen zu klein geworden war. „Die Platzverhältnisse sind nicht mehr zufriedenstellend“, sagte der Vorsitzende bei der Präsentation des Projekts.

Vom Verpächter Ferdi Schulte sei grünes Licht für den Umbau gegeben worden, die technischen Zeichnungen wurden in Zusammenarbeit mit Gerd Goeke, Reinhard Dunker und Klaus Niewels erstellt.

In Eigenleistung könnte der Musikverein die Vergrößerung des Probenraums um 30 auf dann 100 Quadratmeter leisten. Etwa 700 Stunden wären dafür nach einer Berechnung des Vorstands erforderlich.

Vorgesehen ist eine Entkernung von Büro und Schlagzeugraum – im weiteren Verlauf der drei bis vier Monate veranschlagten Arbeiten soll die Decke geöffnet, der Fußboden angeglichen und eine Akustikdecke eingebaut werden. So schnell wie möglich sollen die Arbeiten beginnen.

„Der Unterricht kann in dieser Zeit mit gravierenden Einschränkungen weiter stattfinden, das Hauptorchester wird ausweichen müssen“, erklärt Andreas Weißmüller. Vorstellbar wären beispielsweise Proben in der Schützenhalle.

Um die Baukosten in Höhe von rund 35.000 Euro stemmen zu können, sollen keinen eigenen Finanzmittel eingesetzt werden. Diese sollen als Polster belassen werden.

Angesichts des niedrigen Zinsniveaus soll ein Kredit für zehn bis 15 Jahre mit der Möglichkeit der Sonderzahlungen aufgenommen werden. Dafür findet sich der gesamte Vorstand am 8. Januar in dem Geldinstitut ein, um über die gesamten Konsequenzen beraten zu werden.

Immerhin handele es sich um eine Summe, die deutlich höher sei als die Anschaffung einer Schülertrompete. Das Risiko sei aber überschaubar.

Von Julius Kolossa

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