Mehr Platz für den Garbach schafft attraktives Dorfzentrum

Michael Bathe (links), Vertreter des Bürgermeisters, und Reimund Schulte beantworten Fragen der Anwohner. 30 Garbecker waren erschienen. - Foto: Kolossa

GARBECK -   30 Garbecker nahmen am Runden Tisch im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes teil. „Die Chance, einen Dorfkern nach der Inbetriebnahme der Umgehungsstraße zu gestalten, sollte genutzt werden“, sagte Reimund Schulte, der im Rathaus das Konzept für die Stadt betreut. „Es stehen Fördergelder vom Bund und auch der EU zur Verfügung, wenn denn die Entscheidung für den Garbach fällt.“

Stadtplaner Horst Schönweitz führte die Ideen weiter aus: Ein verkehrsberuhigter Bereich soll entstehen mit Sitzmöglichkeiten und Bäumen. Der Bach werde weiter offen gelegt, die Uferbereiche an beiden Seiten neu gestaltet: „Wenn dem Garbach mehr Raum gegeben wird, entsteht ein ansprechender Dorfmittelpunkt.“ So war es von den Garbeckern gewünscht – beim Bürgerforum stand dies ganz oben auf ihrer Prioritätenliste, um ihr Dorf attraktiver zu machen.

Zustimmung gab es von Heinz Schulte, der im Namen des Ortsvorstehers Christoph Haarmann sprach: „Die bisher geführten Gespräche zeigten, dass wir eine einmalige Möglichkeit haben, uns neu darstellen zu können.“

Eindeutiger Auftrag: Plan weiter entwickeln

Auch in der Diskussion gab es nur Zustimmung für diese Idee, die schließlich zur Abstimmung gestellt wurde. Einstimmig wurde der Politik der Auftrag zur Weiterentwicklung der Planungen erteilt. Dafür würden auch die anliegenden Einzelhändler und Anwohner gehört.

Mehrere Generationen sollen in Garbeck unter einem Dach miteinander wohnen, so ein weiteres Thema. Da sich aber bisher noch kein Standort oder Gebäude als dafür geeignet erwies, wurde dieser Tagesordnungspunkt vorerst beiseite gelegt.

Dafür habe die Grundschule eine Zukunft, wie Michael Bathe, Vertreter von Bürgermeister Hubertus Mühling, ausführte: „Dieser Standort steht die nächsten drei Jahre nicht zur Diskussion.“ Aber 2017 müsse neu gerechnet werden an allen drei Grundschulstandorten: „75 Kinder werden in Balve eingeschult, 2018 sind es 72.“ Mit der Politik solle überlegt werden, welcher Weg dann zu gehen sei.

Von Julius Kolossa

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