Mehr als 3000 Besucher bei "Luise heizt ein" in Wocklum

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Mehr als 3000 Besucher schauten sich die Künstler rund um die Luisenhütte an.

Balve - Gut 3000 Besucher – mehr als in den vergangenen beiden Jahren zusammen – wollten sich am Samstag die 13. Auflage von „Luise heizt ein“ unter dem Motto „Hoch hinaus: Luft“ an der Luisenhütte in Wocklum nicht entgehen lassen.

Bestens unterhalten wurden sie von Künstlern am Boden und in der Luft als Akrobaten, Seiltänzer oder Musiker. 

Das Catering dagegen sorgte für keine Begeisterung. Viel Kritik an Bedienung und Service nahm Detlef Krüger, Fachdienstleiter Kultur und Tourismus, entgegen. „Diese Kritik ist vollkommen berechtigt“, sagte er. „Da gibt es nichts schön zu reden.“ 

Geeinigt hatte sich der Märkische Kreis mit einem Caterer aus Dortmund, der vom Bierwagen über den Cocktailstand bis hin zur Pommesbude alles aus einer Hand anbieten wollte und zum ersten Mal an der Luisenhütte eingesetzt wurde.

Detlef Krüger: „Ich habe im Vorfeld darauf hingewiesen, dass bei schönem Wetter mehr als 2000 Menschen zu dieser Veranstaltung kommen, die alle auch essen und trinken wollen.“ Und das beste äußere Bedingungen herrschen würden, zeichnete sich schon lange vorher ab. 

Nicht auf Ansturm vorbereitet

Der Caterer hätte sich auf großen Ansturm einstellen können. Tat er aber nicht: Lange Warteschlangen an dem einzigen Bierwagen, in dem nur eine Zapfanlage installiert war, gab es von Anfang an. Gegen 21 Uhr ließ der Märkische Kreis mit einem eigenen Fahrzeug eine weitere Zapfanlage holen, um für Entlastung zu sorgen. Aber auch diese Initiative war nicht von Erfolg gekrönt. Krüger: „Die Leute waren einfach nicht vom Fach.“ 

"Luise heizt ein" an der Luisenhütte in Wocklum

Auch am Pommeswagen und der Cocktailbar ging es nicht voran. Noch mehr ärgerte Detlef Krüger, dass seine Mitarbeiter „seit zwei Tagen geackert“ hätten und sich dabei wieder als eingespieltes Team erwiesen hätten. 

Deren Einsatz sowie der der Künstler würden durch ein solches Verhalten des Caterers jedoch in den Schatten gestellt. „Da ist man einfach machtlos“, sagte Krüger. Zugleich versprach er: „Dieser Caterer kommt nicht wieder nach Wocklum.“

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