Martinszüge ziehen die Menschen auf die Straße

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In Garbeck machten sich Eltern, Geschwister, Großeltern, Kindergarten- und Schulkinder gemeinsam auf den Weg.

BALVE/GARBECK/MELLEN -   Die Legende vom St. Martin zog in Balve – und den Ortsteilen – wieder Hunderte von Kindern zu den Martinsumzügen auf die Straße. Im Kindergarten und in der Schule hatten sie dafür Laternen mit den verschiedenen Motiven und Formen gebastelt, so dass die Mädchen und Jungen mit erleuchteten Monden, Pferden, Fußbällen, Drachen, Igeln und auch Eulen für ganz besondere Akzente sorgten.

Wichtig war den Kindern, die von ihren Eltern und auch Großeltern begleitet wurden, die Gemeinschaft. Mit ihren Freunden gingen sie nebeneinander her – die Erwachsenen immer in Sichtweite – und folgten dem Pferd.

Dazu wurden Martins-Lieder gesungen. Musiker aus Balve, Garbeck, Beckum und Langenholthausen spielten dazu auf. Auch die Feuerwehren nahmen mit Fackeln an diesen Umzügen teil. „Eine schöne Tradition“, meinten alle Teilnehmer, denen aber auch die Botschaft des Abends verinnerlicht wurde: So wie Martin einst einem Bettler einen Teil seines Offiziersmantels geschenkt hat, so sollen auch heute die Augen nicht vor notleidenden Menschen verschlossen werden.

Zum Martinszug gehört auch immer das Verteilen von Brezeln an die Mädchen und Jungen – auch diesmal zeigte sich, dass selbst die Größeren für das Gebäck nicht zu alt sind, und sich gerne in die Reihe der Wartenden stellten. Die Meinung war einheitlich: „Lecker“.

Von Julius Kolossa

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