Martina Simon ist neue Vorsitzende des Frauenchors Garbeck

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Der Vorstand dankte Christiane Nühse (vorne, 4. von links) für zehn Jahre als Vorsitzende des Frauenchors Garbeck. Neue Vorsitzende ist nun Martina Simon (3. von links), von der sich neue Impulse für die Arbeit mit den Sängerinnen erhofft werden.

Garbeck - Mit viel Beifall wurde Christiane Nühse während der Jahrehauptversammlung des Frauenchors Garbeck am Montag aus ihrem Amt als Vorsitzende verabschiedet.

Zehn Jahre lang leitete sie den Chor, der seit 2014 den Meisterchor-Titel trägt und 2016 sein 50-jähriges Bestehen feierte. Für die engagierte Garbeckerin war es nun aus persönlichen Gründen an der Zeit, den Vorsitz abzugeben, um mit einer neuen Vorsitzenden auch neue Impulse für die Arbeit mit den 33 Sängerinnen einfließen zu lassen. 

Gewählt wurde die bisherige zweite Vorsitzende Martina Simon. Neue zweite Vorsitzende ist jetzt Alexandra Schulte, die aus dem Beirat aufrückte. Ihren Platz nimmt nun Renate Hoffmann ein. 

Ehrung der Sängerinnen

Weil Kassenwartin Sigrid Bathe sich nach 16 Jahren nicht zur Wiederwahl stellte, musste auch für sie Ersatz gefunden werden: Mit Melanie Busche wurde der Frauenchor fündig. 

Letzte Amtshandlung der bis zu den Wahlen noch amtierenden Vorsitzenden war die Ehrung der Sängerinnen mit der größten Beteiligung an den Proben. Marlies Setzer, Dagmar Weische, Sigrid Gregori, Christine Waltermann und Sigrid Bathe bekamen für ihren unermüdlichen Einsatz ein Geschenk.

Die Probenbeteiligung von 77,1 Prozent wurde von Chorleiter Frank Rohrmann durchaus als zufrieden stellend angesehen; es sei aber noch genügend Luft nach oben. In seinem Bericht ging er auf ein abgelaufenes Jahr ein, das auf das Jubiläum ausgerichtet war. 

Entsprechend groß war die Vorbereitung für das Kaffeekonzert und das Sängerfest; es blieb aber auch noch die Zeit, an drei Auftritten außerhalb von Garbeck teilzunehmen. 

Immer weniger Sängerfeste 

Ruhig wird es in diesem Jahr, wie sich mit Blick auf anstehende Sängerfeste zeigt. In Allendorf sind die Garbeckerinnen am 24. März, in Thülen am 4. November. Und die Entwicklung, das immer weniger Chöre noch Sängerfeste ausrichten werden, zeichne sich, wie Frank Rohrmann ausführte, für die Zukunft ab.

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