Martin Danne kündigt Kirchenumbau an

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Die St.-Antonius-Kirche in Eisborn soll ab Ostern umgebaut werden. Circa 900 000 Euro sollen investiert werden.

Eisborn - Die St.-Antonius-Kirche in Eisborn soll ab Ostern umgebaut werden – das gab Kirchenvorstandsmitglied Martin Danne im Rahmen des Neujahrstreffs der Gemeinde bekannt. „Wir haben Großes vor in diesem Jahr“, sagte er in der kleinen Schützenhalle.

Ein Jahr würden die Arbeiten andauern. Geplant sei, den Altar zur Sakristei zu versetzen. Die Orgel solle einen neuen Standort bekommen. Zudem sei geplant, das Dach zu dämmen, und zwei weitere Fenster einzubauen. Räumlich abgetrennt werde dieser sakrale Bereich vom anliegenden Gemeinderaum. Der eigentlich schon ab November vergangenen Jahres vorgesehene Baubeginn hatte sich wegen weiterer Planungen des Architekturbüros verschoben.

Seit 2013 wird in Eisborn darüber nachgedacht, wie die Kirche im Dorf sich für die Zukunft rüsten kann. In diesem Zuge wurde nicht nur die umfangreiche Sanierung des Innenraums, sondern auch die des Pfarrhauses thematisiert. Dieser wäre, so erinnerte Martin Danne, mit weiteren Investitionen einhergegangen. Auch aus diesem Grund fiel die Entscheidung, das Pfarrhaus zu verkaufen und den Erlös in den Umbau der Pfarrkirche zu investieren. Zwar gebe es in Eisborn auch Stimmen, die sich gegen die Maßnahme ausgesprochen hätten, doch Martin Danne unterstrich: „Wenn wir jetzt nicht umbauen, stehen wir später ganz ohne Kirche dar.“

In jedem Fall solle nicht mehr ausgegeben werden, als die veranschlagten 900 000 Euro. Entstehen werde eine Kirche, in der sich alle wohlfühlen sollen, erklärte Hubert Sauer vom Gesamt-Pfarrgemeinderat. Pfarrer Andreas Schulte sprach von einer sinnvollen Investition, die von Paderborn mit Blick auf Eisborn und auch auf den Pastoralverbund genehmigt worden sei.

Während der Bauarbeiten findet die Pfarrgemeinde eine neue Heimat in der Schützenhalle, die von den Schützenbrüdern für alle kirchlichen Feste zur Verfügung gestellt wird. Seit dem Verkauf des Pfarrhauses vor zwei Jahren sind die Schützen auch Gastgeber des Neujahrstreffs. Dieser findet seit 1963 statt, und ermöglicht den Mitgliedern der Vereine, mit den Geistlichen ins Gespräch zu kommen.

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