Markus Hüsken an der Spitze der Eisenbahnfreunde

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Der scheidende Vorsitzende Johannes Schmoll (rechts) und sein Nachfolger Markus Hüsken.

Binolen - „Du bist die personifizierte Eisenbahn“, fasste Klaus Krekeler in seiner Laudatio auf Johannes Schmoll dessen Engagement für die Eisenbahnfreunde Hönnetal zusammen.

Als Visionär und Realist habe dieser 24 Jahre an der Vereinsspitze gestanden. Während der Jahreshauptversammlung am Freitag im Güterschuppen wurde Johannes Schmoll zum Ehrenmitglied ernannt.

1994 übernahm Schmoll das Amt von Krekeler, der seitdem selbst Ehrenmitglied ist, und am Freitag einer der ersten Gratulanten war. Johannes Schmoll bleibt dem Vorstand der Eisenbahnfreunde, dem er als eines der Gründungsmitglieder seit 1985 angehört, auch zukünftig erhalten: Er übernimmt das Amt des Pressesprechers und tritt in die Fußstapfen von Burkhard Wendel, der 33 Jahre lang das Sprachrohr der Eisenbahnfreunde war und ebenfalls Ehrenmitglied ist. Dafür gab es viel Beifall von den Versammlungsteilnehmern.

Burkhard Wendel bleibt den Eisenbahnfreunden ebenfalls erhalten: Er wird sich zukünftig um die Betreuung der Mitglieder und das Archiv kümmern.

In seinem letzten Jahresbericht stellte Schmoll die Modellbahn in den Mittelpunkt. Er erinnerte an die inzwischen dritte Teilnahme des Vereins an der Intermodellbau in Dortmund, die Ausstellung im Güterschuppen mit etwa 1000 Besuchern und den Bau einer Hütte, in der jetzt die Modellbau-Werkstatt untergebracht ist. Schmoll unterstrich, dass die Arbeitsgruppe ein gutes Aushängeschild für die Eisenbahnfreunde sei. Das beweise auch die Tatsache, dass der Modellbauworkshop, der im Februar stattfinden soll, bereits jetzt ausgebucht sei.

„2017 war auch ein Jahr des Wandels“, stellte Johannes Schmoll fest. Er rief den Anwesenden den Verkauf der Schienenbusse an die Eifelbahn-Verkehrsgesellschaft in Erinnerung. „Wir haben damit eine gute Lösung gefunden“, lautete sein Fazit. Der neue Eigentümer der Schienenbusse werde dem Hönnetal verbunden bleiben. Im Juni und September seien zwei Fahrten mit den Schienenbussen angesetzt.

Burkhard Wendel lädt alle Interessierten für den 29. April ins Haus Drei Könige ein: Im Jahr 1985 seien die Eisenbahnfreunde dort an diesem Tag gegründet worden. Zur Erinnerung daran solle nun ein jährlicher Stammtisch stattfinden.

Dass sich der Verein auch finanziell auf einem guten Weg befindet, erklärte Kassenwart Hans-Peter Jung. Auch die Mitgliederzahl habe sich wieder zum Positiven verändert: Zur Zeit gehören 450 Personen zu den Eisenbahnfreunden – sieben mehr als im vergangenen Jahr.

Für 25-jährige Vereins-Treue wurden Hermann Schoppe, Bernd Seebach, Heinz-Josef Fellmer, Frank Gottlieb, Peter Heger, Detlef Niehage, Rüdiger Vollmer und Wilfried Schiewek ausgezeichnet.

Bewegung kam in den Vorstand, der komplett zur Wahl stand. Neuer Vorsitzender ist Markus Hüsken, zweiter Vorsitzender bleibt Guido Kaiser. Wieder gewählt wurde auch Schatzmeister Hans-Peter Jung. Neuer Schriftführer ist jetzt Daniel Friedrich. Er hat dieses Amt von Markus Hüsken übernommen. Das Amt des Pressesprechers übt nun Johannes Schmoll aus. Die Verwaltung des Vereinsheims liegt weiterhin in den Händen von Bettina Friedrich. Beisitzer bleiben Gerd Humme, Erwin van Stekelenburg, Friedbert Haringhaus und Thorsten Westbrock.

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