Das Marien Hospital mit Leben füllen

+
Pfarrer Andreas Schulte segnete die Räume der Station A des Marien Hospitals. ▪

BALVE ▪ Es ist geschafft. Drei Jahre lang wurde im Marien Hospital gebaut und zwar lautstark. Eine Geduldsprobe für Patienten, Mitarbeiter, und Verantwortliche. Gestern war es dann soweit. Auf der frisch sanierten und umgebauten Station A trafen sich alle am Bau Beteiligten zur Eröffnung.

Pfarrer Andreas Schulte segnete die Station. „Dieser Segen gilt nicht nur dem Bau, sondern auch allen Patienten und Mitarbeitern. Ich hoffe, dass sie es schaffen, das christliche Bekenntnis hochzuhalten und unser Haus damit zu präsentieren.“ Auch der Klinikleiter Thomas Wülle war sichtlich erleichtert. 1,2 Millionen Euro hatte der Umbau, der in drei Teilabschnitten erfolgte, gekostet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Warme Farben und wohnliche Atmosphäre sollen den Patienten den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. Aber auch das Personal profitiert von der Maßnahme. Kürzere Wege und mehr Funktionalität erleichtern die Arbeit. Ein entscheidender Vorteil: Der Umzug der Endoskopie vom zweiten Obergeschoss in den Westflügel des ersten Obergeschosses. Hier sei vor allem mehr Platz. „Das Krankenhaus ist nun in allen patientennahen Bereichen zu 90 Prozent auf dem modernsten Niveau. All dies sei aber nur dank verschiedener Geldgeber möglich gewesen. 763 000 Euro stammten aus dem Konjunkturpaket II, mit 200 000 Euro beteiligte sich die Stadt an der Maßnahme. Der Förderverein St. Marien Hospital steuerte 60 000 Euro bei, die restlichen 227 000 Euro waren Eigenmittel des Krankenhauses. „Wir sind stolz auf das, was wir geschafft haben, doch nun müssen wir diese neue Hülle mit Leben füllen und das ist wichtiger als jede erdenkbare Technik“, so Wülle.

Doch der Klinikchef äußerte sich auch kritisch. Insbesondere der Fachkräftemangel mache dem Krankenhaus zu schaffen und auch die wirtschaftliche Situation sei nach wie vor problematisch. Aus diesem Grund sei es dringend erforderlich sich zu spezialisieren. „Wir versprechen uns viel von Dr. Hans-Hellmut Baumeister, der im Juni kommen wird, er ist ein Spezialist auf dem Gebiet der Endoprothetik“, so Wülle.

Architekt Peter Berndes lobte noch einmal alle Beteiligten für ihre Geduld: „Das Ergebnis und das Lob der Patienten und Mitarbeiter, zeigt, dass sich all die Mühe wirklich gelohnt hat.“

Lydia Machelett

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare