Marien-Hospital bietet Einblick in Kankenhausalltag

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Mit dem Endoskop sollten Gummibärchen in eine Paprika befördert werden – eine gar nicht so leichte Aufgabe. ▪

BALVE ▪ Ein buntes Programm stellte das St. Marien-Hospital am Samstag beim Tag der offenen Tür vor. Vorsorge und Behandlungsmöglichkeiten wurden erklärt, die auch teilweise selber von den Besuchern durchgeführt werden durften.

So sollten mit dem Endoskop einige Gummibärchen in eine Paprika gelegt werden, doch was auf den ersten Blick auf dem Bildschirm so einfach aussah, war doch eine Herausforderung. Anschaulich waren auch die Hüft- und Kniegelenke sowie die Wiederbelebung am Modell. Mitglieder des Fördervereins, des Vinzentinischen Dienstes, der Patientensprecher, und einer Selbsthilfegruppe für Patienten mit Darmkrebs waren als Ansprechpartner vor Ort.

Zur Besichtigung standen einige der neuen Patientenzimmer, die Räume der Physio-Praxis von Dorothee Herde, und der Rettungswagen zur Verfügung. Auch die Frage „Wie geht es weiter nach dem Krankenhaus?“ wurde erörtert. Hiermit befassten sich der Sozialdienst, die Caritas und die Seniorenwohnanlage St. Johannes. Bei der „Elternschule Storchennest“ wurden alle Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und Erziehung behandelt.

„Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden“, fasste Thomas Wülle, Geschäftsführer des St. Marien-Hospitals zusammen. Den Gästen wurde schon im Eingangsbereich ein Teil der großen Angebotspalette vorgestellt: Blutdruckmessung, Blutzuckerwertbestimmung und Hygiene. Wie sauber die Hände mit Desinfektionslösung wirklich werden, das wurde unter an einem Stand demonstriert.

Das Balver Krankenhaus ist nach wie vor auf der Suche nach einem Proktologen, nachdem der Vertrag mit Dr. Dieter Denkers als Chefarzt der Chirurgie noch während der Probezeit aufgelöst worden war. Seine Aufgaben werden vorerst von Dr. Arnfried Biedermann (St. Elisabeth-Hospital aus Iserlohn) übernommen. „Wir bemühen uns über Direktansprache, einen Facharzt zu finden“, so Thomas Wülle. ▪ jk

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