Neues Wildtier aufgetaucht: Jäger besorgt

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Dieses Raubtier ist in Langenholthausen aufgetaucht.

Langenholthausen – Ein neues Wildtier ist in Langenholthausen aufgetaucht. Eines, das die Jäger nicht gern in ihren Revieren haben. Sie sind besorgt.

Wildschweine bereiten den Mitgliedern der Jagdgenossenschaft Langenholthausen-Kesberg Sorgen. Denn sie verursachten laut Geschäftsführer Michael Grote im vergangenen Jahr Schäden in Höhe eines „hohen vierstelligen Betrags“. 

In den drei Revieren der Jagdgenossenschaft mit mehr als 1000 Hektar Fläche machen sich die Wildschweine wieder breit, erläuterte Grote bei der Jahreshauptversammlung. 60 Tiere erlegten die Jagdpächter Josef Schulte, Eberhard Vielhaber und Jörg Brandstrop 2018. Und Brandstrop kündigte an: „Wir werden intensiv weiter jagen.“

Wildkatze geschützt

In seinem Revier fühlen sich auch Marderhunde und Wildkatzen wohl. Während die Katze auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht und nicht gejagt werden darf, sieht er den Marderhund als „potenzielles Problemtier“ an. 

Denn „er ist stärker als Dachs oder Fuchs, geht an Kleinvieh und verdrängt die heimischen Wildarten“. Eigentlich ist der Marderhund in Ostdeutschland heimisch, doch er wanderte im Laufe der Zeit weiter gen Westen auf der Suche nach neuen Lebensräumen. 

Bisher ist der Marderhund nur im Revier von Jörg Brandstrop gesichtet worden. Ob sich diese Rasse in Langenholthausen wohlfühlt und dauerhaft heimisch wird, bleibt abzuwarten.

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