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Mantelteilung im Schein vieler bunter Laternen

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Von: Volker Griese

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Lasse Schmoll war vom Pferd abgestiegen und spielte den Martin, Jonas Bongard den Bettler. Die Kinder schauten aufmerksam zu.
Lasse Schmoll war vom Pferd abgestiegen und spielte den Martin, Jonas Bongard den Bettler. Die Kinder schauten aufmerksam zu. © Julius Kolossa

Im Schein vieler bunter Laternen hat St. Martin am Donnerstag in Garbeck seinen Mantel mit dem frierenden Bettler geteilt. Viele Kinder waren Augenzeugen dieses traditionellen Spiels.

Garbeck ‒ Endlich wieder mit der Laterne durch Garbeck ziehen – den Mädchen und Jungen machte dieser traditionelle Brauch am Martinstag, 11. November, sichtlich Freude. Dafür hatte der fünfjährige Lenni mit seiner Mutter Sarah eine tolle Laterne gebastelt, die er stolz vor sich hertrug. Es waren viele Kinder, die sich vor dem Garbecker Pfarrheim versammelten, und hier von Michael Bathe, Kassenwart vom MGV Amicitia Garbeck, begrüßt wurden.

Er stellte den Ablauf dar, der den Weg auf der Kirchstraße bis zur Frühlinghausener Straße und von dort auf die Lindenstraße und Ahornstraße vorsah. Von dort ging es die Schulstraße hinunter bis zum Schulhof der Grundschule. „Der Ortsausschuss übernimmt die Ausrichtung, wir Sänger sind für die Organisation wie Absperrung der Straßen während des Martinszuges und das Verteilen der Martinsbrezeln zuständig“, sagte Bathe gegenüber dem Redaktion.

Es ging auch sofort los, nachdem das Jugendorchester des Musikvereins Amicitia Garbeck das erste Martinslied angestimmt hatte. Voran ritt Lasse Schmoll als Martin auf einem prächtigen Pony. Erwartet wurde er auf dem Schulhof von Jonas Bongard als Bettler.

Der Legende nach teilte Martin als römischer Soldat im Jahr 331 nach Christus seinen Mantel mit einem Bettler. Nachgestellt wurde dies in Garbeck im Schein vieler bunter Laternen, die als Einhörner, Fledermäuse, Raketen, Mäuse, Monde und auch als Fackel zu sehen waren.

Im Anschluss an das Martinsspiel gab es von den Sängern die Brezeln. „Eine wieder sehr gut angenommene Aktion“, sagte Bathe. Auch den Kindern hatte es gefallen; sie ließen sich ihre Brezeln schmecken.

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