„Manege frei“ für 80 Musiker

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16 Jahre jung ist Florian Oest. Der Schlagzeuger präsentierte sein Können mit einem Ritt über das Spielfeld eines Xylofons.

BECKUM - „Manege frei“, eröffnete Andreas Weißmüller am Sonntag das Konzert in der Beckumer Hönnetalhalle. Vor 250 Besuchern trat der Vorsitzende als Zirkusdirektor auf – passend zur Dekoration mit Rad fahrenden Bären, stolzen Pferden und durch Feuerreifen springenden Tigern unter einem kunterbunten Zirkuszelt. Ebenso bunt war das Programm.

Höhepunkt der Show war der junge Florian Oest, der als Solist am Xylofon sein Talent als Percussionist bewies: Virtuos handhabte der 16-jährige Realschüler das vielseitige Instrument bei „Erinnerungen an Zirkus Renz“. Dafür bekam der Solist lang anhaltenden Applaus und als Zugabe eine große Trommel.

Weißmüller: „Du hast Dir immer eine neue große Bumse gewünscht, jetzt hast Du sie Dir wirklich verdient.“ Allerdings wird das doch etwas unhandliche Instrument nun den Instrumentenbestand des Vereins bereichern.

Die Beckumer begannen ihren Teil des Konzerts mit dem Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“, gefolgt von einer Originalkomposition des Arnsbergers Thiemo Kraas: „Imagasy“. Nach dem schon erwähnten Ausflug in die Zirkuswelt folgte ein Volkslieder-Potpourri, Filmmusik von Ennio Morricone, das Rock-Medley „Total Toto“ und zum Abschluss der Marsch „Mein Regiment“. Mit dem Gastverein Musikverein Stockum wurde „Wir Musikanten“ als Zugabe gespielt.

Zuvor hatten die Stockumer den Konzertabend eröffnet mit dem „Marsch Herzog von Braunschweig“. Dann stand der „Russian Waltz“ auf dem Programm, danach von Thiemo Kraas „One Life“, worauf „Silva Nigra“ folgte. Ein Medley von Simon and Garfunkel wurde danach gespielt; mit dem Marsch „Our Meastro“ verabschiedete sich der Gast von der Bühne.

Als dann am Ende beide Musikvereine mit insgesamt 80 Musikern noch einmal ein gelungenes Beispiel des Zusammenspiels gaben, wurde dies mit stehendem Applaus belohnt. Darüber freute sich besonders Udo Fricke, hatte er doch beide Vereine geleitet, und zum Schluss noch die Gesamtleitung übernommen.

Von Julius Kolossa

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