Mammuts stehen als Symbol für die Stadt

Referent Harald Wanger, Stephanie Kißmer vom Stadtmarketing, Bürgermeister Hubertus Mühling, Initiator Werner Ahrens und Sparkassen-Vertreter Anton Lübke mit einem Pappmodell des künftigen Balver Maskottchens bei der Präsentation der Mammut-Idee im Restaurant Balver Höhle.

BALVE ▪ Immer noch aktuell, obwohl seit vielen Millionen Jahren ausgestorben, ist in Balve das Mammut. Dieses gewaltige Tier der Urzeit ist das heimliche Markenzeichen der Stadt. Wie daraus eine geschützte Marke wird, das erklärte am Dienstagabend Harald Wanger, Geschäftsführer der Hamelner Marketing und Tourismus GmbH, bei seinem Vortrag im Restaurant Balver Höhle. Von Julius Kolossa

Nebenan ruhte die geschichtsträchtige Höhle im Dunkeln, während im Saal das Thema: „Die Bedeutung einer sympathischen Skulptur für Balve zur Förderung von Handel, Gewerbe und Tourismus – Maskottchen, Stadtmarke, Aktionsmotiv“ vom Referenten erhellt wurde.

Aus Sicht eines Amtskollegen von Stephanie Kißmer, Stadtmarketing Balve, die zu diesem für alle Interessierten offenen Vortrag eingeladen hatte, wurde dieser Prozess von der Entwicklung her analysiert.

Was für Hameln der Rattenfänger und für Bremen die Stadtmusikanten, das soll für Balve das Mammut sein. Vor mehr als 30 Jahren von Werner Ahrens künstlerisch gestaltet und der Stadt angeboten, stießen seine Vorschläge zunächst auf Ablehnung. Heute besinnen sich die Verantwortlichen dessen, womit sie punkten können. Kißmer: „Wir wollen Balve nach vorne bringen, und das Mammut als Alleinstellungsmerkmal dafür nutzen.“

Diesbezüglich machte Wanger den Balvern viel Mut, denn: „Etwa fünf Millionen Einträge gibt es bei Google für das Mammut. Mit diesem Tier können sie wunderbar arbeiten.“

In Balve sei die Basis gelegt, jetzt, so Bürgermeister Hubertus Mühling, müsse diese „in Form gegossen“ werden. Eine einheitliche Außendarstellung sei wichtig – ebenso, das Mammut als Marke schützen zu lassen.

Erst einmal treten die Mammuts in Balve nun als Glasfaser-Kunststoff-Modelle auf: 17 Stück sind es, die von Kißmer in Auftrag gegeben wurden. 1,40 Meter groß sind die dreidimensionalen Tiere. Von den heimischen Firmen Hering oder Opitz sollen diese dann farblich gestaltet werden.

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