Mammuts im Anmarsch auf Balve

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Stadtmarketing-Geschäftführerin Stephanie Kißmer, Bürgermeister Hubertus Mühling, der Grafiker Werner Ahrens und Sparkassen-Regionaldirektor Anton Lübke (v.l.) präsentierten das erste dreidimensionale Modell des Balver Mammuts. In dieser Größe soll die Skulptur 70 Euro kosten.

BALVE ▪ Jetzt sind sie tatsächlich in Anmarsch, die Mammuts, die das Stadtmarketing als Symbol für die Stadt Balve etablieren will. Vor rund vier Monaten hatte Geschäftsführerin Stephanie Kißmer begonnen, für die Idee zu werben, inzwischen liegen ihr 23 Bestellungen von Balver Unternehmen und Institutionen vor.

Das Mammut

Anlass für den Versuch, das Mammut als Balver Markenzeichen zu etablieren, war eine Ausgrabung in der Balver Höhle im Jahr 1939. Dabei wurde der mit 4,4 Metern Länge bis heute größte in Westeuropa gefundene Stoßzahn eines Mammuts freigelegt. 1971 zierte das Mammut Holzbrettchen, auf denen Gastronomen das "Balver Höhlenfrühstück" servierten. Später bedienten sich unter anderem der Balver Fachhandel und der Verkehrsverein des Imagezeichens, die Sparkasse gab einen Autoaufkleber heraus. Versuche, das Mammut durchgängig für alle Werbemaßnahmen einzuführen, blieben bis heute erfolglos.

In der Zwischenzeit hat nicht nur die Idee, künstlerisch gestaltete Urzeit-Elefanten an allen möglichen Standorten im Stadtgebiet aufzustellen, deutlich an Gestalt gewonnen, sondern auch das Mammut selbst. In der Sparkasse präsentierte Kißmer am Dienstag ein so genanntes Handmodell, eine plastische Darstellung des Originals im Kleinformat. Etwa 30 Zentimeter hoch ist dieses „Mammut-Jungtier“. Interessierte Balver können das Maskottchen ihrer Stadt nun auch in dieser Größe bestellen. Für 70 Euro ist es zu haben; bestellen kann man es bis Ende Februar mit einem Formular, das hier heruntergeladen werden kann.

Deutlich mehr muss auf den Tisch blättern, wer das Balver Mammut in der größeren Variante sein Eigen nennen möchte. Die 1,40 Meter hohe Variante aus Glasfaserkeramik kostet 950 Euro. Damit will das Stadtmarketing vor allem Unternehmen, Geschäftsleute und Vereine ansprechen, die die repräsentative Skulptur unter freiem Himmel aufstellen möchten.

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Sogar ein „Bürger-Mammut“ ist bereits in der Planung. Darauf kann sich jeder Balver für einen Obolus von 60 Euro verewigen. Aufgestellt werden soll es schließlich an exponierter Stelle, beispielsweise vor dem Rathaus.

Esens als Vorbild

Die Stadt Esens an der Nordsee ist das Vorbild für Balve: Dort sind mehr als 40 Bären künstlerisch gestaltet und im öffentlichen Raum aufgestellt worden. Fotos davon finden Sie hier.

Bestellen können Interessierte auch das große Mammut noch bis zum 28. Februar direkt beim Stadtmarketing (Tel. 0 23 73/1 70 21 00, E-Mail: skissmer@aol.com). Etwa Mitte April sollen die großen und kleinen Mammuts dann ausgeliefert werden. Anschließend können die Besitzer damit beginnen, sie künstlerisch zu gestalten. ▪ vg

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