Malteser in Balve feiern ihren 50. Geburtstag

BALVE ▪ Im März 1961 wurde auf Initiative des damaligen Dechanten Josef Löcker der Malteser Hilfsdienst in Balve gegründet. Rudolf Rath und Lothar Pulter waren damals die Helfer der ersten Stunde, die beim DRK ihre Grundausbildung bis zum Gruppenführer absolvierten.

Bereits im Jahre 1963 war die Balver Gruppe zu einer solchen Größe angewachsen, dass ein regionaler Katastrophen-Sanitätszug bei den Maltesern in Balve stationiert wurde. Heute ist die Untergliederung zu einer festen Größe zu einem wichtigen Sozialpartner der Stadt Balve geworden.

Aus Dankbarkeit und Freude darüber wollen die Malteser am Sonntag, 5. Juni, mit einem Tag der offenen Tür ihr Jubiläum begehen. Nach dem Festhochamt, das ab 10.30 Uhr in der St. Blasius-Pfarrkirche von Propst Dr. Reinhard Richter zelebriert wird, gibt es ein buntes Programm mit Frühschoppen und Musik auf dem Kirchplatz und an der Fahrzeughalle. Für Kinder wird eine Hüpfburg in Form eines Rettungswagens am Kirchplatz aufgebaut. Für die erwachsenen Besucher werden die Dienste und Aufgaben der Malteser vorgestellt.

Als Besonderheit wird von der Feuerwehr Lendringsen eine Verletzten-Dekontaminationsstelle (V-Dekon-50) aufgebaut. Diese Stelle ist eine absolute Neuerung der Feuerwehren im Märkischen Kreis und wird zukünftig mit Feuerwehrkräften und den Helfern der Malteser im Märkischen Kreis und des ASB-Menden betrieben.

Für gekühlte Getränke ist gesorgt und ein gutes Mittagessen wird in der Feldküche der Werdohler Malteser angeboten. Am Nachmittag bieten die Eltern der Malteser-Jugend ein Kuchenbüfett in der Cafeteria an und mit dem Kauf von Losen der Lotterie Helfen und Gewinnen kann jeder Besucher die Arbeit der Malteser unterstützen und gleichzeitig Preise gewinnen.

Einen Rückblick auf 50 Jahre Malteser in Balve bekommen die Besucher in der Festschrift, die am 5. Juni zum Kauf angeboten wird. In Wort und Bild wurden viele interessante Begebenheiten aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart zusammengestellt.

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