Malkreis „Safran“ stellt seine Werke im Gesundheitscampus aus

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Neben Skulpruren stellt der Malkreis auch Werke in verschiedenen Stilen aus: Von naiver Malerei bis hin zu Aquarelle und Acrylbildern.

BALVE -  Kontraste zwischen Arbeitsplatz und Kunst, aber auch zwischen Kunst und Kunst ist das Thema der zweiten Ausstellung, die vom Malkreis „Safran“ in der ehemaligen Küche des früheren St. Marien-Hospitals und jetzigen Gesundheitscampus durchgeführt wird. Eröffnet am Sonntag, sind die über 100 Exponate vier Wochen lang, mittwochs von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr im Erdegeschoss zu sehen.

Ausgestellt sind unterschiedliche Malstile von naiver Malerei bis hin zu Aquarellen und Acrylbildern, hergestellt von Hetti Müller (verstorben am 16. Juni 2013). Anneliese Schmitz, Malkreis „Safran“: „Unserer Freundin haben wir eine große Ausstellung versprochen, und dieses Versprechen halten wir nun ein.“ Hetti Müller gab mit ihrer Idee, im Jahr 2006, den Internationalen Frauentag mit einer Bilderausstellung in der Öffentlichen Bücherei zu würdigen, den Anstoß zur „Safran“-Gründung.

Mit Skulpturen und Gemälden sowie Fotos von Frauengesichtern präsentiert Gerd Jörgens eine Auswahl seines Schaffens. Der Garbecker hat sich sämtliche Fertigkeiten selbst angeeignet und im Laufe der Zeit immer mehr verfeinert. Er fotografiert seit 1972, und arbeitet seit 2009 als Bildhauer mit Speck- und Sandstein, Beton, Poren- und auch Modellierbeton. Mit Gesichtern und Skulpturen drückt er seine Gefühle aus.

Zum ersten Mal stellt David Gottschalk seine Portraitzeichnungen mit unterschiedlichen Techniken und Papiersorten aus. Schnitzarbeiten des verstorbenen Hubert Köster aus Mellen nehmen einen eigenen Raum der Ausstellung ein. Eine kleine Auswahl seines Schaffens, das er für sein Dorf einst mit der Statue der heiligen Barbara, dem goldenen Hahn und der Kugel auf der Kirche sowie der Schatulle im Ehrenmal ausgedrückt hat, ist ebenfalls im Campus zu sehen. Ingo Jackschies, Geschäftsführer des Gesundheitscampus, drückt interessante Kontakte, Begegnungen mit Menschen und die Arbeit mit ihnen in Fotos aus.

Alle ausgestellten Werke sind nach Absprache mit den Künstlern auch käuflich zu erwerben.

- Von Julius Kolossa

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