Luisenhütte prangt auf neuem Null-Euroschein

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Die Luisenhütte in Wocklum hat ein neues Souvenir – den Null-Euroschein.

Wocklum - Nach dem durchschlagenden Erfolg des Null-Euroscheins der Burg Altena gibt der Märkische Kreis nun einen Null-Euroschein für ein weiteres touristisches Highlight heraus – die Luisenhütte in Wocklum.

Die erste Auflage ist laut einer Pressermitteilung des Märkischen Kreises auf 5000 Stück begrenzt. 

Die Scheine wurden von einer französischen Wertpapierdruckerei mit Genehmigung der Europäischen Zentralbank auf echtem Geldscheinpapier gedruckt. Der violette Null-Euroschein ist ausgestattet mit Wasserzeichen, Kupferstreifen, Hologramm, fluoreszierender unsichtbarer Tinte und allen weiteren Sicherheitsmerkmalen der echten Euro-Geldscheine. Eine individuelle Seriennummer macht jeden Schein einzigartig. Die täuschend echt wirkenden Scheine gibt es mittlerweile von vielen Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel auch von der Burg Altena. 

Als Souvenirs und Sammlerstücke sind sie sehr beliebt, heißt es in der Mitteilung. Bei der Burg Altena war der Null- Euroschein binnen fünf Wochen ausverkauft. Die Vorderseite des neuen Null-Euroscheins zeigt die Luisenhütte in Wocklum, Deutschlands älteste komplett erhaltene Eisenhütte mit Hochofen und Gießerei. 

Von 1758 bis 1864 war sie in Betrieb. Das Denkmal von nationaler Bedeutung befindet sich in bester Gesellschaft: Auf der Rückseite des Souvenirscheins prangen der Eiffelturm, das Kolosseum in Rom, das Brandenburger Tor, das Brüsseler Manneken Pis, der Torre Belém in Lissabon und die Basilika Sagrada Familia in Barcelona. Ab sofort kann dieser Null-Euroschein zum Preis von drei Euro in der Hüttenschänke an der Luisenhütte erworben werden. Persönliches Erscheinen sei allerdings erforderlich: Bestellungen werden nicht entgegengenommen, heißt es in der Pressemitteilung. 

Abgabemenge auf fünf Scheine pro Person begrenzt

Wegen der großen Nachfrage ist die Abgabemenge auf maximal fünf Stück pro Person begrenzt. Verkauft werde ausschließlich an Personen mit einer gültigen Eintrittsberechtigung. Zum Erlebnismuseum umgestaltet Seit 1950 ist die Luisenhütte für die Öffentlichkeit als technisches Kulturdenkmal zugänglich. 2004 bis 2006 wurde sie liebevoll restauriert und zum modernen besucherorientierten Erlebnismuseum des Märkischen Kreises umgestaltet. 

Das Museum zeigt anschaulich und unter Einbeziehung aller Sinne, wie in der Luisenhütte Eisen hergestellt und zu Gussprodukten weiterverarbeitet wurde. Weitere Informationen zur Luisenhütte gibt es online unter www.maerkischer-kreis.de.

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