Luisenhütte: Elemente erwachen zum Leben

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Die Sonne ist das Symbol der Lebensquelle, das Sinnbild für Wärme, Licht, Schönheit und Glanz. Dies ist eine der Riesenfiguren, denen Besucher des Festivals „Luise heizt ein“ begegnen werden.

WOCKLUM ▪ Zum fünften Mal heißt es in diesem Sommer an der Luisenhütte „Luise heizt ein“. Für Samstag, 26. Juni, verspricht der Märkische Kreis wieder ein spektakuläres Programm.

Seitdem die alte Hochofenananlage nach ihrer Umgestaltung zum Erlebnismuseum 2006 wiedereröffnet worden ist, hat der Märkische Kreis jedes Jahr ein Festival veranstaltet, das die Besucher in Scharen angelockt hat. Erstmals heizt Luise in diesem Jahr zwar an nur einem Tag ein, das Kreiskulturamt verspricht aber dennoch, etwas ganz Besonderes zu bieten. Das Helmnot-Theater aus dem sächsischen Lichtenstein soll die Besucher durch sagenhafte Inszenierungen begeistern. „Das allein ist schon optisch beeindruckend“, schwärmte Martina Kretschmer am Montag bei der Vorstellung des Programms.

Traumflieger und Menschenmaschinen

„Voraussetzung ist immer, dass sich die Künstler mit der Luisenhütte auseinandersetzen. Wir kaufen also kein fertiges Programm ein“, betonte die Kultur-Fachdienstleiterin aus dem Altenaer Kreishaus. Im Fall des Helmnot-Theaters wird das so aussehen, dass die Akteure an der Luisenhütte sechs verschiedene Programmpunkte präsentieren werden, die allesamt die Elemente symbolisieren, die der Luisenhütte einmal zu wirtschaftlicher Blüte verholfen haben: Feuer, Wasser und Wind. So werden die Besucher die weltweit einzigartigen Windriders erleben können, die mit Hilfe von Windmaschinen gigantische goldene Stoffbahnen in den Himmel steigen lassen. Traumflieger werden das Publikum mit ihrer akrobatischen Flugreise zu fesseln versuchen und ein das Eisen symbolisierende Stelzentheater mit gigantischen Menschenmaschinen, riesigen Vogelköpfen und feurigen Augen wird Science-Fiction-Atmosphäre aufkommen lassen. Bis zu sechs Meter große Stelzenfiguren in Form von Kristallen und Sternen, die sanft, majestätisch und von allem Irdischen enthoben über den Platz schweben werden, stehen für das Wasser. Mit blendender Schönheit wird eine knapp sechs Meter hohe und im Durchmesser 3,50 Meter messende Sonnenfigur um die Aufmerksamkeit der Besucher buhlen. Und schließlich erwartet das Publikum noch die Inszenierung der Living frames, eine Hommage an den menschlichen Körper im Farbenrausch der Elemente: In großen Bilderrahmen wird ein Gemälde zum Leben erwachen.

Hier sehen Sie Fotos von "Luise heizt ein" im Jahr 2009:

"Luise heizt ein" in Wocklum

Die Choreographie des Helmnot-Theaters verspricht phantastische und spektakuläre Aufführungen, in deren Mittelpunkt sich die Luisenhütte befindet. Mit kraftvollen, aber auch mit ruhigen, poetischen Momenten, wollen die Akteure die Besucher überraschen, faszinieren und begeistern.

Abgerundet wird das Programm an der Luisenhütte von 14 bis 24 Uhr mit spannenden Mitmachaktionen rund um die Themen Feuer und Wasser. Zusätzlich werden bis in die Nacht kostenlose Führungen durch die Luisenhütte angeboten.

Der Eintritt zum Festival, in die Luisenhütte und in das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Stadt Balve ist am 26. Juni frei.

„Luise heizt ein“ ist Teil der Veranstaltungsreihe „Live in den Fabrikskes“. Weitere Veranstaltungen finden im Westfälischen Freilichtmuseum Hagen (23. Juli) und im Iserlohner Museumsdorf Barendorf (19. September) statt. ▪ vg

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