Luise heizt am 1. Juli wieder ein

+
Am 1. Juli findet die zwölfte Auflage von „Luise heizt ein“ rund um die Luisenhütte statt. Schon in den vergangenen Jahren lockte das Kulturfestival zahlreiche Besucher nach Balve-Wocklum.

Wocklum - Mensch/Maschine ist in diesem Jahr das Motto der zwölften Veranstaltung „Luise heizt ein“ an der Luisenhütte in Balve-Wocklum. Auf die Besucher wartet wieder ein interessantes Programm.

Zum zwölften Mal veranstaltet der Märkische Kreis an und in der historischen Luisenhütte in Balve-Wocklum das Kulturfestival „Luise heizt ein“. Auch in diesem Jahr steht die alte Hochofenanlage selbst im Mittelpunkt und öffnet ihre Tore am Samstag, 1. Juli, für alle Besucher. „Fest verbunden mit der Geschichte der Luisenhütte war die Arbeit der Menschen und die Nutzung maschineller Einrichtungen zur Zeit der beginnenden Industrialisierung. Wir spinnen diesen Faden nun weiter“, meint Detlef Krüger, Fachdienstleiter Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises. „Unter dem Motto ,Mensch/Maschine‘ spannen wir mit einem künstlerischen Blick auf die Fähigkeiten von Menschen und den von ihnen entwickelten Maschinen.“

Eine Symbiose gehen UliK Robotik und sein Drum-Roboter ein, um eine musikalische Komposition artistisch darzubieten. „Ein Industrie-Roboter sattelt um! Was passiert, wenn Maschinen plötzlich ein Eigenleben entwickeln? Der dumpfe Lärm einer Trommel weckt nicht nur das Publikum auf: Ein gigantischer Trommelroboter ergreift die Gelegenheit den Trommler ein wenig zu necken. Der versucht seine beeindruckende Konkurrenz zu verdrängen, bis der Roboter ihn schließlich überzeugen kann, dass sie nur zusammen richtig gut spielen können“, kündigt der Märkische Kreis in einer Mitteilung an.

Im weiteren Programm versucht ein Hirte eine Herde Maschinenwesen zu bändigen. Ein Walking Act zwischen Kunstinstallation und mobilem Theater. Sirrend und surrend kurbeln sich die Tiere einer ungewissen Zukunft entgegen. Ein Mann wird durch das Publikum in einen silber-glänzenden Roboter verwandelt. Einen Schritt zurück machen „De Coronas“: Die holländische Band werde beweisen, dass dies genau die richtige Melange aus Technik und spielerischem Können ist, die es für gute Musik und gute Stimmung braucht, heißt es weiter.

Wie Besuch aus einer anderen Welt erscheint Dundu auf der Bildfläche. Dundu sind Großpuppen mit fast fünf Metern Höhe, die für ihre spektakulären Auftritte – zum Beispiel bei Konzerten von Helene Fischer – bekannt sind. Mit ihnen ist es dem Puppenbauer Tobias Husemann gelungen, mechanische Gliederpuppen zu gestalten, die Größe und imposante Erscheinung mit natürlicher Anmut und Grazie vereinen. Die besondere Ausstrahlung dieser Figuren wird bei Dunkelheit durch die Illumination mit einem DMX gesteuerten Beleuchtungssystem noch gesteigert. Die weltweit größten freispielbaren Puppen werden in Harmonie mit der Musik zum Leben erweckt.

Beginn ist am 1. Juli um 17 Uhr. Ab 18 Uhr wird Landrat Thomas Gemke die Besucher offiziell begrüßen. Der Eintritt zur Veranstaltung inklusive Museum Luisenhütte und Museum für Vor- und Frühgeschichte der Stadt Balve ist frei. Außer fachkundigen Führungen durch die Luisenhütte werden auch spannende Mitmachaktionen zum Thema angeboten. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivalverbundes „Live in den Fabrikskes“ statt und wird durch die Regionale Kulturförderung in der Kulturregion Südwestfalen vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Mehr Infos zur Luisenhütte auf www.maerkischer-kreis.de.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare