Luisenhütte präsentiert sich in magischem Licht

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Feuer gehört traditionell zum Programm der beliebten Großveranstaltung: Der „Feuermann“ war Herr über die Flammen und ließ nicht nur den Atem der kleinen Besucher stocken.

Wocklum - Vom Feuer zum Licht wurden die Besucher am Samstag im Rahmen der Veranstaltung „Luise heizt ein“ geführt. Allerdings kamen sie zunächst auch mit Wasser in Berührung, denn es regnete ordentlich.

Landrat Thomas Gemke verlegte seine Begrüßung ins Innere der Luisenhütte – und stellte sich mit an den Herd von Koch Volkhard Nebrich. Unterstützt wurde er von Bürgermeister Hubertus Mühling, der sich über viele Besucher freuen konnte.

Warm eingepackt und mit Regenschirmen ausgestattet kamen diese zu Fuß von einem der Parkplätze oder nahmen die kleine Bahn als Shuttleservice. Das Wetter spielte den Veranstaltern am Ende doch noch in die Karten, denn es wurde richtig voll.

Am Veranstaltungsort erwarteten die Besucher neben Experimenten und Mitmachaktionen auch Kochvorführungen, an denen sich Landrat und Bürgermeister beteiligten. Ihre handgedrehten Klöße, gefüllt mit Pesto oder Meerrettich, waren ein Genuss. Diese, wie alle anderen Spezialitäten aus Pfanne und Topf, wurden an die Besucher verteilt, die gerne zugriffen. Im Angebot waren Gerichte aus der Arbeiter- und Adeligenküche.

Luise heizt ein

Mächtig heiß wurde es dann mit dem „Feuermann“, der jonglierte und Feuer spuckte, dass Jung und Alt der Atem stockte. Musikalisch unterhielten Roman D. Metzner und Aaron Perry, für Lacher sorgte Clown Spax zunächst im Innenhof, für Staunen später vor der Möllerrampe. Dort brachte er Ballons zum Glühen, wobei das Industriedenkmal in ein ganz besonderes Licht gerückt wurde.

Die Dunkelheit war es, durch die die Veranstaltung „Luise heizt ein“ wieder einen ganz besonderen Reiz bekam. Die Laser- und Lichteffekte kamen erst richtig zur Geltung. „So habe ich die Luisenhütte noch nie gesehen“, sagte ein Besucher, der sich auf den Weg zum Hüttenteich machte, um die „Wasserfee“ zu sehen: In einem großen, schwimmenden Ballon saß sie auf dem Teich, dessen Bäume in ein magisches Licht gehüllt waren. Licht und Ton, genauer gesagt Musik, gingen während einer Videoprojektion eine gelungene Einheit ein. Präsentiert wurde eine Zeitreise durch die Geschichte der Hochofenanlage.

Eine Reise der besonderen Art traten auch die 180 Besucher, die sich für die erstmals in diesem Rahmen angebotenen kostenfreien Führungen durch das Schloss angemeldet hatten. Es wurden jeweils Doppelführungen mit 60 Teilnehmern durchgeführt, um dem Andrang gerecht zu werden. Und in der Luisenhütte selbst fanden sechs Führungen statt, es nahmen insgesamt 130 Besucher teil.

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