Deutlich weniger Besucher bei „Luise heizt ein“

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Pünktlich zum große Finale endete auch der Regen und die rund 900 Besucher erlebten zum Abschluss von „Luise heizt ein“ in Wocklum ein buntes und mystisches Spektakel aus Licht, Technik, Kunst und menschlichem Können.

Wocklum - Das Zusammenspiel von Mensch und Maschine stand am Samstag bei der zwölften Auflage von „Luise heizt ein“ im Mittelpunkt. Und weil dieses Mal die groß dimensionierten Aktionen nur im Freien zur Geltung kommen konnten, ging der Blick von Martina Handke, Eventmanagerin des Märkischen Kreises, immer wieder gen Himmel.

Von dort kam fast drei Stunden lang nur Regen; als dann die vom Wetterbericht vorgesagte Trockenphase auch einsetzte, durfte aufgeatmet werden. Aber: ein neuer Besucherrekord war nicht mehr drin.

Das sah auch schon Landrat Thomas Gemke bei seiner Begrüßung, als alle Besucher Schutz vor dem strömenden Regen suchten. Und so fanden die ersten Programmpunkte im Inneren statt: die Herde der Maschinenwesen fand Auslauf in der Gießerei der Luisenhütte, die Live-Band De Coronas hatte sich ebenfalls einen überdachten Standort gesucht.

Voll war es bei den Mitmachaktionen für die Kinder; im Museum wurden unter der Leitung von Museumsleiterin Ulrike Knips Katapulte gebaut, mit denen kleine Mammuts flogen. Die Balver Wahrzeichen waren auf kleine runde Holzscheiben gedruckt worden und mussten auf eine Landschaft gerichtet werden, in der die Sieben Jungfrauen, die Honerthöhle, die Feldhofhöhle und die Balver Höhle als Ziele ausgegeben waren.

Luise heizt ein - Mensch/Maschine

In der Luisenhütte wurden derweil Roboterfantasien gebastelt. Die Mitarbeiter des Märkischen Kreises mit Museumspädagogin Bernadette Lange hatten alle Hände voll zu tun, denn zahlreiche kleine Besucher wollten mitmachen.

Als es dann trocken blieb, verlagerte sich das Geschehen nach draußen. Der Drum-Roboter kam dort voll zur Geltung. Ebenso wie Dundu, eine überdimensionale Figur, die durch ihre fließenden Bewegungen die dafür zuständigen Menschen vergessen ließ, und ein Eigenleben zu führen schien. Elegant nahm sie die Stufen zur Wiese neben der Möllerrampe, verweilte zwischendurch, winkte, und reichte auf ihrem Weg zurück einigen Besuchern auch die Hand.

Es war ein mystisches Finale für das diesjährige Motto: „Mensch/Maschine“. „Ein Feuerwerk passt nicht dazu“, sagte Martina Handke. Erste Zählungen ergaben, dass etwa 900 Besucher den Weg nach Wocklum fanden. Eine eher enttäuschende Bilanz. Im vergangenen Jahr waren es 2500 Gäste.

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