"Luise heizt ein": Zweitbester Besuch in Festival-Geschichte

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Die „Men in Blech“ sorgten für Stimmung unter den vielen Besuchern.

Balve - Herrliches Sommerwetter überstrahlte die 13. Auflage der Veranstaltung „Luise heizt ein“. Mehr als 3 000 Besucher wollten sich die vielen Attraktionen an der Luisenhütte in Wocklum nicht entgehen lassen. Es war der zweitbeste Besuch in der Geschichte des Festivals.

Herrliches Sommerwetter überstrahlte die 13. Auflage der Veranstaltung „Luise heizt ein“. Mehr als 3 000 Besucher wollten sich die vielen Attraktionen an der Luisenhütte in Wocklum nicht entgehen lassen. Es war der zweitbeste Besuch in der Geschichte des Festivals. „Tolles Wetter, beste Stimmung, klasse Künstler.“ Detlef Krüger, Fachdienstleiter Kultur und Tourismus beim Kreis, zog entsprechend zufrieden Bilanz der Veranstaltung. Allerdings lief nicht alles rund. An den Catering-Ständen bildeten sich lange Schlangen. 

Auftritt in luftiger Höhe 

Das Programm, das in diesem Jahr unter dem Motto „Hoch hinaus: Luft“ stand, hatte dagegen jede Menge Höhepunkte zu bieten. Den Atem angehalten haben Groß und Klein, als Hochseilartist Oliver Zimmermann auf einem 65 Meter langen Seil in zehn Metern Höhe balancierte. Drei Auftritte absolvierte er mit Bravour. 

Comedy-Akrobat Jean-Ferry begeisterte auf der Wiese das Publikum, später auf dem Vorplatz der Luisenhütte mit einer Leiter-Akrobatik. Die Pausen zwischen den Auftritten überbrückte das „Druckluftorchester“, das – da waren sich alle einig – als Pausenfüller aber viel zu schade war, sondern auch einen ganzen Abend gestalten könnte. 

"Luise heizt ein" an der Luisenhütte in Wocklum

Das war aber am Samstag nicht möglich, hatte der Alleinunterhalter doch mit den „Men in Blech“ ernst zu nehmende Konkurrenz. Bei deren Auftritten wäre es über Tische und Bänke gegangen, hätten diese vor der kleinen Bühne gestanden. Aber die dicht gedrängt stehenden besucher zeigten auch so, dass ihnen dieses Blasorchester gefallen hatte. Immer wieder mussten „Zugabe“-Rufe erfüllt werden. Es gab auch „Windbräute“ und „Wolkenfänger“ zu bestaunen sowie für die Kinder Mitmachaktionen im Museum. Dort wurden Luftballonschiffchen gebastelt. Kultur gab es viel an diesem Abend, denn neben dem Museumsgebäude hatte auch die Luisenhütte geöffnet. Ausgebucht waren die Führungen durch das Schloss. 

Staatssekretär Kaiser zu Gast

Dass jeder viel Zeit hatte, diese Veranstaltung bei bestem Wetter lange und ausgiebig zu genießen, daran war auch Landrat Thomas Gemke gelegen, der mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Klaus Kaiser, die Begrüßung vornahm. „Luise heizt ein“, wird in diesem Jahr, so versprach es Klaus Kaiser, mit 20 000 Euro aus dem Landesförderprogramm bezuschusst.

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