Luftwaffenmusikkorps Münster spielt Konzert in der Balver Höhle

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Die Musiker des Luftwaffenmusikkorps Münster spielten am Donnerstagabend zum ersten Mal in der Balver Höhle und waren von der besonderen Atmosphäre sehr angetan. 

Balve - „Dies ist ein nicht alltäglicher Konzertsaal“, sagte Oberstleutnant Christian Weiper am Donnerstag in der Balver Höhle. „Das hier toppt alles.“

Der Soldat dirigierte das Luftwaffenmusikkorps Münster und führte auch durch das Programm bei diesem Konzert, dessen Erlös für die Erhaltung der Höhle und des Schützenheims mit Toiletten sowie des Kassenhauses bestimmt ist. 

Etwa 550 verkaufte Karten trugen dazu bei, dass eine zufriedenstellende Summe zusammenkam. Musiker aller Dienstgrade spielten die gesamte Palette der geblasenen Musik. Der erste Teil gehörte der klassischen, schwereren Literatur, nach der Pause wurde, so Oberstleutnant Weiper, „gepflegte Unterhaltungsmusik“ geboten. 

Freude über die kühlen Temperaturen

„Heute wird es uns nicht zu warm“, freute er sich zu Beginn über die kühle Höhle, nachdem das Korps in dieser Woche bereits Auftritte absolvierte, bei dem alle ins Schwitzen kamen. Doch allzu angenehm sollte es auch den Zuhörern in Balve nicht werden, denn der Dirigent versprach mit einem Schmunzeln, dass seine Musiker alle warm spielen werde. 

Rund 550 Besucher waren in die Höhle gekommen, um klassische Stücke, aber auch Unterhaltungsmusik zu hören.

Der Auftakt jedenfalls ging genau in diese Richtung: „Pomp and Circumstance Nr. IV“ von Edward Elgar sorgte für den ersten Beifallssturm. Danach legten die Musiker nach mit Glinkas „Ruslan und Ludmilla“, De Boecks „Impromptu für Klarinetten“ und Fuciks „Unter der Admiralsflagge.“ Bei diesem Marsch kam die Höhle voll zur Geltung, wobei der Dirigent aber auch zugab: „Man muss aufpassen, und die Musik schnell wieder zurück holen.“ 

Leichtere Kost nach der Pause 

Nach der Pause kamen die Fans der leichteren Muse auf ihre Kosten – die „Starparade“ von James Last gehörte dazu, außerdem „Can‘t take my Eyes off you“ von Crewe & Gaudio, „Spain“ von Corea und das Medley „Sing, when you‘re Swinging“. Hier hatten die Solisten an der Flöte, dem Sopransaxofon, dem Vibraphon und beim Gesang ihre Einsätze. 

In der nicht ausverkauften Höhle kamen letztendlich alle auf ihre Kosten, die vielen Hobbymusiker aus Balve, die den Profis auf die Instrumente schauten, aber auch das „nur“ an Musik interessierte Publikum, das einen schönen Abend verbringen wollte. Und die Musiker selbst genossen die Atmosphäre in der Höhle, eine für sich nicht alltägliche Erfahrung.

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