Löschwasserleitung: Schnelle Lösung soll her

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Horst Schnell (von links), Paul-Martin Perschke, Rainer Prumbaum und Thomas Hinz am Donnerstag beim Ortstermin am Hochbehälter des Wasserbeschaffungsverbandes.

Langenholthausen - Um eine schnelle Lösung in Sachen Löschwasserleitung ist der Wasserbeschaffungsverband Langenholthausen bemüht.

Vorsitzender Paul-Martin Perschke und Stellvertreter Horst Schnell trafen sich am Donnerstag am Hochbehälter, um mit Tiefbaubau-Unternehmer Rainer Prumbaum und in Absprache mit Thomas Hinz (Stadtwerke) über die letzte Meile vom Hydranten bis zu den Anschlüssen an der Druckerhöhungsstation und dem Hochbehälter zu beraten. 

Seinerzeit war nämlich die Löschwasserleitung von Balve aus nach Langenholthausen nur bis zum Hydranten an der Lohstraße verlegt worden. Die damals ausführende Firma Knoche war nicht mit dem Anschluss an das Leitungsnetz des Wasserbeschaffungsverbandes beauftragt worden. So endet die Leitung aktuell 25 Meter vor dem Hochbehälter und in den vergangenen Tagen ist bereits viel Wasser ungenutzt wieder in den Kanal gelaufen, weil die Leitung zur Gewährleistung der Sauberkeit und Keimfreiheit regelmäßig gespült werden muss. 

Jetzt aber soll diese Maßnahme erfolgen. Über den Umfang der Anschlussmaßnahme berieten sich bei diesem Ortstermin jetzt die Fachleute. Eine Woche veranschlagte Rainer Prumbaum für die Bauarbeiten, wann diese genau durchgeführt werden, dazu konnte er am Donnerstag noch keine Angaben machen. 

Versorgung weiterhin sichergestellt 

Sicher ist jedoch, es dürfte jetzt schnell gehen. Denn nachdem zuvor lange Zeit nichts passiert war, macht nun auch die Stadt Balve Druck. „Sowohl die Stadt Balve als auch der Wasserbeschaffungsverband sind bemüht, die Arbeiten schnellstmöglich durchführen zu lassen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt, die von Bürgermeister Hubertus Mühling unterschrieben ist. 

Der Anschluss der neuen Löschwasserleitung an das Trinkwassernetz des Wasserbeschaffungsverbandes in Langenholthausen könne allerdings erst erfolgen, wenn alle technischen Arbeiten durchgeführt und die hygienischen Vorgaben erfüllt seien. 

Bis dahin besteht laut Mitteilung der Stadt „auch kein Anlass zur Sorge hinsichtlich der Versorgung mit Trinkwasser im Verbandsgebiet von Langenholthausen, da nach Angaben des Beschaffungsverbandes die Versorgung der Bevölkerung durch eigene Ressourcen auch bei der anhaltenden Trockenheit mit Trinkwasser sichergestellt ist“.

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