Kosten von rund 55.000 Euro 

Neuer Leseraum zum Wohlfühlen in der Stadtbücherei

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Eröffneten am Dienstag den neuen Leseraum auch offiziell: Lars Morgenbrod (von links), die Bücherei-Mitarbeiterinnen Heike Hering und Eva Schröder-Spinne, Steffi Friske und Michael Bathe.

Balve - Nach der Eröffnung des Kinder- und Jugendleseraumes im vergangenen Jahr, wurde am Dienstag mit dem Leseraum der nächste fertiggestellte Bauabschnitt der Stadtbücherei seiner Bestimmung übergeben.

„Die Bücherei blüht und gestaltet sich neu“, sagte Michael Bathe, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, beim offiziellen Festakt. 

Das bestätigten auch die Leser, die es sich mit einer Waffel und einem Kaffee gemütlich gemacht hatten. Denn genauso soll es sein, wie Steffi Friske, Leiterin der Bücherei, erklärte: „Man soll sich hier wohlfühlen.“ Dass dieses nun möglich ist, dafür dankten Friske und Bathe dem Förderverein der Bücherei, der Politik, die hinter diesem Umbau gestanden habe, den Handwerkern und den Verantwortlichen der Leader-Region Sorpesee. 

Kosten von rund 55.000 Euro 

Von den für den Leseraum veranschlagten 55 000 Euro an Gesamtkosten, wurden 65 Prozent (32 000 Euro) durch Leadermittel der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Leadermanager Lars Morgenbrod sagte: „Das ist unser schönstes Projekt.“ 

Geplant ist, dass in der Bücherei nun wieder an jedem Dienstag von 15 bis 17 Uhr Waffeln gebacken werden. Angelika Wooßmann und Ingeborg Plassmann nehmen sich dieser Aufgabe in der neuen Küche gerne an. „Hier gibt es auch Kaffee, Cappuccino und heiße Schokolade in Selbstbedienung“, stellte Friske eine weitere Neuerung vor. Neu ist auch die Toniebox, die in der Bücherei ausgeliehen werden kann. 19 Figuren erzählen darauf ihre Geschichten. 

Umbaumaßnahmen im Gebäude der Volkshochschule

Wie Michael Bathe am Dienstag erklärte, laufe bisher auch das Projekt der Online-Ausleihe erfolgreich. Auch dieses war mit Leadermitteln gefördert worden. In der Bücherei sind nun sämtliche Umbaumaßnahmen abgeschlossen, gearbeitet wird im Gebäude am Sankt-Johannes-Platz, in dem auch die Volkshochschule (VHS) Menden-Hemer-Balve untergebracht ist, aber weiterhin. Denn noch ist der Aufzug, der einen barrierefreien Zugang zu allen Etagen ermöglichen soll, noch nicht fahrbereit. 

Michael Bathe stellte die noch anstehenden Arbeiten vor: „Die Rampe muss noch installiert werden, sodass voraussichtlich im April die erste Fahrt erfolgen kann.“ In der Etage der Volkshochschule wird eine neue Küche installiert sowie der Hauptflur neu gestaltet. „In der zweiten Jahreshälfte können Volkshochschule und Stadt dann eine größere Instandsetzungsfeier nach dieser großen Baumaßnahme veranstalten“, verspricht Bathe bis dahin auch die Restarbeiten im Gebäude abgeschlossen zu haben

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