"Lerntage" an der Realschule Balve

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In der 9. Klasse stellten die ehemaligen Schüler Robin Grünzig (fünfter von links) und Jannes Bischoff (rechts) den Arbeitsalltag als Zerspanungsmechaniker vor.

Balve - Auch in diesem Jahr standen im Februar wieder drei „Lerntage“ auf dem Stundenplan aller Realschul-Klassen. Während die 5. Klassen ihr Gemeinschaftsgefühl in der Sportschule in Hachen stärkten, standen für die an ihrer Schule verbleibenden Mitschüler ebenso spannende und lehrreiche Aktionen an.

Von Julius Kolossa

Thomas Münch, stellvertretender Schulleiter, gab mit Ulla Korbella (Deutschlehrerin) am Freitag, dem letzten „Lerntag“, einen Überblick.

In der Dreifachturnhalle führte Sportlehrer Jens Walther einige Jungen der 7. Klassen in den Kampfsport Judo ein, während in den Klassen- und Fachräumen Maskottchen genäht (so von der 6a nach dem Vorbild der Iserlohn Roosters), Musik gemacht oder Fotostorys erstellt wurden.

Andere lernten für den Aufbaukurs des Fahrrad-Führerscheins, der im April von der Polizei angeboten wird. In den 7. Klassen standen Rollenspiele bei einem Mittelalterprojekt an, andere nahmen einstudierte Szenen aus dem Deutschunterricht auf eine MP3-Datei auf.

In drei verschiedenen Berufssparten an drei Tagen machten erstmals die 8. Klasse ihre Erfahrungen: Eigeninitiative der 84 Schüler war bei der Bewerbung um die 250 Tagespraktikumsplätze gefragt. Diese sind Teil des Projekts „Kein Abschluss ohne Anschluss.“

Erste-Hilfe-Ausbildung mit dem Malteser Hilfsdienst

Und während sich die 10. Klassen auf die Zentralen Prüfungen in Deutsch, Mathematik und Englisch vorbereiteten, stand für die 9. Klassen eine Erste-Hilfe-Ausbildung mit dem Malteser Hilfsdienst an. Dann lagen Ulla Korbella 41 Anfragen für den Aufbaukurs als Schulsanitäter vor. Die Pädagogin ist zwar stolz auf die große Nachfrage, allerdings stehen nur 30 Plätze dafür bereit. Zurück an ihrer alten Schule waren Robin Grünzig und Jannes Bischoff, die in ihrem 1. Lehrjahr als Zerspanungsmechaniker bei der Firma Rickmeier aus dem Berufsalltag berichteten. Sie boten an, selbst ein Werkstück abzudrehen, ließen die Schüler aber auch Volumenberechnungen vornehmen.

Andere nahmen derweil am Bewerbungstraining teil, das von Versicherungen, Firmen, Kolping und Sparkassen angeboten wurde; wieder andere nahmen an einer Betriebsbesichtigung bei der Firma Julius Klinke teil.

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