Für Kleinprojekte

Leaderregion Sorpesee: Jetzt wieder Fördermittel beantragen

„1:0 für Biene Maja“ hieß das Kleinprojekt, das die Alten Herren der SG Balve/Garbeck im Herbst auf ihrer Platzanlage realisierten. Bei mehreren Arbeitseinsätzen wurde ein 1000 Quadratmeter großer Hang, der zuvor hauptsächlich aus Steinen bestanden hatte, ansprechend bepflanzt.
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„1:0 für Biene Maja“ hieß das Kleinprojekt, das die Alten Herren der SG Balve/Garbeck im Herbst auf ihrer Platzanlage realisierten. Bei mehreren Arbeitseinsätzen wurde ein 1000 Quadratmeter großer Hang, der zuvor hauptsächlich aus Steinen bestanden hatte, ansprechend bepflanzt.

Auch in der heimischen Leaderregion Sorpesee mit den Kommunen Balve, Neuenrade, Sundern und Arnsberg, standen 2020 erstmals zusätzliche Fördermittel für sogenannte Kleinprojekte bis zu einem Gesamtwert von 20 000 Euro zur Verfügung.

Nachdem die Nachfrage schon 2020 groß war, soll es diese Fördermöglichkeiten nun auch in diesem Jahr sowie in den Folgejahren 2022 und 2023 geben. Interessenten können sich ab sofort bewerben.

Wie können sich Interessenten bewerben?
Die Lokale Aktionsgruppe der heimischen Leaderregion Sorpesee startet mit dem 6. Januar ihren Projektaufruf für die Beantragung der Fördermittel für 2021. „Über diese attraktive Fördermöglichkeit haben Projektträger von Kleinprojekten die Möglichkeit, eine Förderung von 80 Prozent für ihre Maßnahme zu erhalten“, sagt Leonie Loer, Regionalmanagerin der Leaderregion Sorpesee. Die restlichen 20 Prozent müssen die Antragssteller als Eigenleistung selbst tragen.
Wer kann einen Förderantrag stellen?
Alle privaten Organisationen wie Vereine oder Unternehmen und öffentliche Institutionen (also auch Kommunen). Aber auch Privatpersonen können einen Projektantrag stellen.
Was genau kann gefördert werden?
Bevorzugt investive Maßnahmen, die innerhalb des laufenden Jahres umgesetzt werden können und der Entwicklung der Region am Sorpesee dienen. Dazu gehören auch Projekte, die den Digitalisierungsprozess vorantreiben.
Gibt es schon Beispiele für erfolgreiche realisierte Kleinprojekte?
„Im Jahr 2020 wurden bereits 16 Kleinprojekte umgesetzt“, sagt Leonie Loer. Dazu gehören zum Beispiel ein begehbares Insektenhotel in Alt-Arnsberg, eine Fahrradreparaturstation in Langenholthausen, die Renovierung des Bürgerhauses in Altenaffeln, die Erstellung einer Panoramakarte in Sundern-Allendorf und die Bepflanzung eines Hangs auf dem Garbecker Sportplatz.
Wie sieht die finanzielle Ausstattung aus?
Ein Kleinprojekt darf die Gesamtsumme von 20 000 Euro (brutto) nicht überschreiten. Der Fördersatz beträgt 80 Prozent, der verbleibende Eigenanteil des Projektträgers liegt somit bei 20 Prozent.
Wohin mit einer Projektidee?
Diese können Interessenten mit dem dazugehörigen Kostenplan bis zum 28. Februar beim Regionalmanagement einreichen. Nähere Informationen zu dem Förderprogramm online unter www.leader-sein.de/aktuell. Bei Fragen steht das Regionalmanagement um Leonie Loer und Kollegin Annika Kabbert zur Verfügung. Sie sind zu erreichen unter Tel. 0 2375/9373633 sowie per E-Mail an info@leader-sein.de.

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