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Leaderregion Sorpesee: Für diese 19 Kleinprojekte gibt es Geld

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Von: Julius Kolossa

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Die Vertreter der 19 Leader-Kleinprojekte, die finanziell gefördert werden, trafen sich am Montag in Sundern, um die Verträge zu unterzeichnen.
Die Vertreter der 19 Leader-Kleinprojekte, die finanziell gefördert werden, trafen sich am Montag in Sundern, um die Verträge zu unterzeichnen. © Kolossa, Julius

19 weitere Leader-Kleinprojekte in der heimischen Bürgerregion Sorpesee können umgesetzt werden. Die Bewilligung der Fördermittel durch die Bezirksregierung Arnsberg in Höhe von insgesamt 200 000 Euro liegt vor.

Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich am Montag die Projektträger in Sundern-Stockum und markierten somit den Startschuss zur Umsetzung der Vorhaben.

„Von 2100 bis 19 998 Euro reichen dabei die Kosten für jedes Projekt“, sagte Leonie Loer im Gespräch mit der Redaktion. Sie bildet mit Annika Kabbert das Regionalmanagement im Büro an der Balver Hauptstraße. Hier laufen alle Fäden zusammen, wenn Vereine, Institutionen und Privatpersonen ihre Konzepte mit Fördergeldern verwirklichen wollen.

Programm war erneut überzeichnet

„Maximal 20 000 Euro darf das jeweilige Kleinprojekt kosten. Davon werden 80 Prozent gefördert.“ Im inzwischen dritten Jahr gibt es diese Kleinprojekt-Förderung. „Und zum zweiten Mal sind wir überzeichnet“, sagte dazu Thomas Gemke, Ex-Landrat und mittlerweile Vorsitzender des heimischen Leader-Vereins. „Weil uns lediglich ein Budget von 200 000 Euro zur Verfügung steht, konnten nur 19 von 26 eingereichten Anträgen bewilligt werden. Sonst hätten wir 100 000 Euro mehr ausgeben müssen.“

Karin Raumann und Christian Boike unterschreiben für die First Responder aus Volkringhausen den Vertrag.
Karin Raumann und Christian Boike unterschreiben für die First Responder aus Volkringhausen den Vertrag. © Kolossa, Julius

Eingeladen zur Unterzeichnung der Weiterleitungsverträge für die Fördermittel waren am Montag die Vertreter aller 19 Projekte aus den vier Kommunen der Bürgerregion am Sorpesee (Arnsberg, Sundern, Neuenrade und Balve). Auf dem Gelände der Sebastianschule in Sundern-Stockum fand die Feierstunde statt. „Wir legen sofort am Dienstag los“, sagten Karin Raumann und Christian Boike. Beide gehören den First Respondern aus Volkringhausen an. Ihnen wurde eine Förderung auf die beantragten 18 848 Euro bewilligt, mit denen sie den Aufbau ihres neuen Einsatzfahrzeugs realisieren wollen (wir berichteten). Keine Zeit wollen sie verstreichen lassen, um ihr Auto entsprechend auszurüsten.

Stadt Balve investiert in Technik

In Technik investiert die Stadt Balve, für die Carmen Schlebrowski den Vertragsentwurf unterzeichnete. „Jugend gezielt informieren – Mobilität für alle – Lass es in der Region“, lautet das Konzept, mit dem die Balve-App durch entsprechende Module erweitert werden soll (11 340,20 Euro). Dem SuS Beckum wird Geld bewilligt, um die Sanierung der Duschräume zu bewerkstelligen (19 951,24 Euro).

Auch vier Kleinprojekte aus dem Neuenrader Stadtgebiet werden gefördert: in Blintrop die Aufwertung der alten Dorfschule mit Mobiliar und Technik als Gemeinschaftsraum durch die Interessengemeinschaft Dorf Blintrop (15 52,22 Euro), in Neuenrade die Anbringung einer 0,80 mal zwei Zentimeter großen Panoramatafel am Wildschweinweg beim Walderlebnispfad durch den SGV Neuenrade, im Stadtpark der Bau einer Boulebahn durch die Stadt (9822,17 Euro) sowie in Affeln durch die Schützenbruderschaft St. Petrus und Paulus die Installation einer Vogelstange und das Anlegen einer Vogelwiese auf dem Schützenplatz (19 919,35 Euro).

Neun Projekte aus Sundern, zwei aus Arnsberg

Weitere neun Kleinprojekte stammen aus Sundern, zwei aus Arnsberg und eines wirkt in der gesamten Leader-Region. Regionalmanagerin Annika Kabbert: „Jedes Projekt muss bis Mitte Dezember umgesetzt worden sein.“ Die Kosten werden nach dem Einreichen der Rechnungen ausgeglichen. „Es sprudeln so viele Ideen, die unsere Region lebenswerter machen.“ Thomas Gemke betonte: „In der nächsten Förderperiode ab dem 1. Januar 2023 werden neue Kleinprojekte bewilligt.“ Dann besteht wieder die Möglichkeit auf bis zu 16 000 Euro an Unterstützung.

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