Lauter Beifall für leise Töne

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Hubertus Wycik (Flöte) und Elo Badura (Gitarre) sorgten als Duo Flogis mit ihrer „Musik der leisen Töne“ für begeisterte Zuhörer in der Balver Höhle.

BALVE -  Lauter Beifall für leise Töne – Hubertus Wycik (Flöte) und Elo Badura (Gitarre) als Duo Flogis hatten mit ihrem ersten Auftritt unter dem Motto „Musik der leisen Töne“ in der Balver Höhle großen Erfolg.

70 Zuhörer folgten am Mittwoch den 90 Kerzen, die den Weg in die „Kapellen-Grotte“ wiesen. Lichttechnisch war diese so herausragend in Szene gesetzt, dass sich dafür alleine schon der Besuch lohnte: Rot, gelb und grün waren die Felswände angestrahlt – so hatten viele die Höhle noch nicht gesehen.

Und auch solche Musik wie in dem einstündigen Konzert vorgetragen, hatten manche noch nicht gehört, hatte doch Flogis ein Programm mit viel Lokalkolorit zusammen gestellt.

Auf ihre Kosten kamen besonders Frank Wassmuth, Vorsitzender des SGV, und Engelbert Prinz von Croy von den St. Sebastian-Schützen, denn beide Anwesende hörten eigens für sie geschriebene Lieder. Der „Felsglotzen-Song“ galt dem SGV und „So klingt Höhle höhlisch“ den Balver Schützen.

Dass Wycik und Badura diesen Abend mit sehr viel Humor vorbereitet hatten, zeigte sich gleich beim ersten Lied „Die Balver marschieren in ihre Höhle.“ Hierbei fügten sie den „Höhleneinzugsmarsch“ in weitere musikalische Elemente ein, so dass ein buntes Potpourri entstand.

„Von Balve weiß man, dass Mozart hier nicht gewesen ist“, leitete Wycik den klassischen Teil ein. Doch weil dieser Komponist trotzdem zu Ehren kommen sollte, erklangen seine „Ferien in Spanien“ als Gitarrensolo.

Grüße aus Irland gab es von Brigitte Kotzur als Gast des Abends. Die Realschullehrerin trug als begeisterter Irlandfan „Carrickfergus“, „Fields of Atheny“ und „Red ist the rose“ mit Gitarren- und Flötenbegleitung vor.

Immer wieder gab es Neues zu hören während dieser musikalischen Stunde in der Höhle. So wurde Vivaldis „Frühling“ von Flöte und zwei Gitarren vorgetragen. Zum Finale gab es „Taum leßten Seägen“ vom Balver Theodor Pröpper, und danach stehenden Applaus für Flogis.

Sich selbst erfüllten Hubertus Wycik und Elo Badura mit ihrem Auftritt in der Höhle einen lang ersehnten Wunsch, ihren Zuhörern bereiteten sie eine große Freude.

Anstelle eines Eintrittsgeldes wurden am Mittwochabend Spenden für die Holger Hitzblech Stiftung gesammelt. - Julius Kolossa

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