Landfrauen Balve knacken die 200-Mitglieder-Marke

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211 Mitglieder zählt der Verband der Balver Landfrauen – kreisweit ist er somit einer der größten. Die Altersstruktur ist ebenfalls sehr gemischt und die Landfrauen laut Vorsitzender Lösse „eine lebendige, unternehmungslustige Truppe“.

Balve - Der Kreisverband ist stolz auf die Balver Landfrauen – Anja Will, stellvertretende Kreisvorsitzende, lobte die Balver während der Jahreshauptversammlung dafür, die „200er-Marke“ geknackt zu haben und mit 211 Mitgliedern einer der größten Verbände auf Kreisebene zu sein.

Ebenso groß war die Anerkennung für das fünfseitige Jahresprogramm, das ein gelungenes Beispiel für Vielseitigkeit sei. Für den Kreisverband gab sie einen Überblick über die von dort gemachten Angebote wie Bäuerinforum, Kinoabende oder Seminare. Und für die in 2018 anstehenden Wahlen lud die stellvertretende Kreisvorsitzende ein, sich zu beteiligen. 

Die Landfrauen sind sehr aktiv, wie sich in den Jahresberichten zeigte. Silvia Schmoll stellte die Aktivitäten der Jungen Landfrauen vor, die in diesem Monat einen Kneipp-Wellness-Abend und im April eine Tagesfahrt planen. Marianne Schlotmann wies auf den Stammtisch hin, der vier Mal im Jahr dem Interessenaustausch diene und für alle offen sei. 

"Lebendige Truppe"

Zum Klönen ist der Landfrauen-Treff da, den es seit inzwischen neun Jahren gibt. Ulla Lohmann berichtete über die vierteljährlichen Treffen. All dies fasste Adelheid Lösse, Vorsitzende, so zusammen: „Wir sind eine lebendige, unternehmungslustige Truppe.“ 

Und das spiegelt sich auch in der Altersstruktur wider, die Kassenführerin Mechthild Hepping in ihrem Geschäftsbericht vorlegte: Vier Mitglieder sind bis 30 Jahre alt, 38 im Alter von 31 bis 50 Jahre, 66 Landfrauen sind 51 bis 65 Jahre alt, über 65 Jahre sind 97 Frauen. Von sechs Mitgliedern liegen keine Altersangaben vor. Erfreut sind die Landfrauen über fünf Männer als Fördermitglieder in ihren Reihen. 

Von den Frauen kommen 61 aus landwirtschaftlichen Betrieben, 150 aus anderen Berufsgruppen. Ehrenamtlich tätig sind sieben im Ortslandfrauenvorstand, eine in einem Gremium im landwirtschaftlichen Bereich, drei im kirchlichen Bereich, ein Mitglied ist ehrenamtliche Richterin, ein weiteres Mitglied sitzt im Gemeinderat. 

Programm für das erste Halbjahr

Das Programm für das erste Halbjahr sieht einen Vortrag im Haus Habbel am 16. Februar ab 18 Uhr zum Thema „Keine Frauensache, sondern jedes Mal ein Verbrechen: Genitalverstümmelung bei Mädchen“ vor. Am 23. März sind die Frauen ab 14.30 Uhr ab dem Brüninghaus-Platz „Auf den Spuren der Werdohler Stadtgeschichte“ unterwegs und am 5. April findet ein Kaffeeklatsch einmal ganz anders, nämlich als „Blind Date“ ab 15 Uhr statt. Im Losverfahren werden vier bis fünf Gäste den Gastgeberinnen zugeordnet und erst am Tag des Geschehens darüber informiert, zu welcher Landfrau sie fahren. 

Eine Besichtigung des Hof Vogels, Kesberg, ist für den 12. April ab 14 Uhr vorgesehen; der Landfrauen-Treff in der Pension Waltermann am 18. April ab 15 Uhr, der Stammtisch im Haus Habbel am 24. April ab 20 Uhr. 

Großes Interesse bei der Versammlung

Dass auch bei einer Jahreshauptversammlung wie dieser, bei der bis auf Kassenprüfer keine Wahlen anstanden, das Interesse groß war, zeigte sich im vollbesetzten Saal im Restaurant Zur Borke. Die Referentin des Abends, Claudia Thiel, hatte ein entsprechend großes Publikum bei ihrem Vortrag: „Klare Kante und Selbstachtung – zwischen Einordnung, Unterordnung und Selbstbehauptung.“

Das gesamte Programm und weitere Informationen zu den Landfrauen gibt es unter www.wllv.de.

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